Feldebene – Standard SPS

Die Unabhängigkeit der FlowChief Fernwirktechnik macht sich vor allem bei der Fernwirkunterstation bezahlt. Die Prozessdatenerfassung und die Datenübertragung erfolgen herstellerunabhängig über Standard Geräte.

Die FlowChief GmbH stellt für zahlreiche SPS- und Gerätehersteller eine GPRS Bibliothek zur Verfügung, die entweder Stand-Alone oder in Kombination mit dem Steuerungsprogramm in der SPS installiert wird. Der Kunde ist damit nicht von einem bestimmten Hardwarehersteller abhängig und benötigt keine zwei intelligenten Komponenten in der Anlage. Eine reduzierte Ausfallwahrscheinlichkeit, unnötige Kopplungen bzw. Hardwarerangierungen und eine gewohnte Programmierumgebung erhöhen nicht nur die Betriebssicherheit, sondern reduzieren vor allem die Engineerings- und Betriebskosten.

Eine der Besonderheiten der FlowChief Fernwirktechnik ist die Art der Kommunikation. Die Unterstation ist sowohl beim Verbindungsaufbau, als auch bei der Datenübertragung der aktive Partner. Dadurch wird nur für die Zentrale eine feste IP-Adresse bzw. ein Hostname benötigt, die Außenstationen erhalten hingegen dynamische Adressen des jeweiligen Providers. Zum einen entfällt damit ein kosten- und projektierungsintensives IP-Management und zum anderen bleiben die Anlagen hinter dem privaten Provider-Adressbereich für unbefugten Zugriff verborgen.

Da die Datenkommunikation nicht per Polling-Verfahren aus der Zentrale, sondern aktiv von der Unterstation aus gesteuert wird, können die Übertragungen ereignisgesteuert und zyklisch erfolgen. Damit reduzieren sich nicht nur das monatliche Übertragungsvolumen und die Kosten auf ein Minimum, sondern die Genauigkeit der Datenerfassung steigert sich auf ein Maximum.

Die Fernwirkstationen halten eigenständig eine permanente Online-Verbindung zum Server aufrecht. Durch ein intelligentes Verbindungsmanagement werden Verbindungskosten kontrolliert und ein bidirektionaler Datenaustausch ermöglicht. Langwierige Anwahlzeiten gehören damit der Vergangenheit an. Zudem stehen alle aktuellen Prozessinformationen in quasi Echtzeit in der Zentrale zur Verfügung.

Im Idealfall werden alle Daten online übertragen. Zudem ist für die Datensicherheit eine lückenlose Datenpufferung in der Unterstation essentiell. Werden z.B. aufgrund von Kommunikationsstörungen Datenprotokolle nicht vom Server bestätigt, erfolgt eine Zwischenspeicherung inkl. Zeitstempel in der SPS. Sobald die Verbindung zur Zentrale wieder besteht, werden die Daten automatisch mit originalem Zeitstempel und historisch korrekt übertragen.

Durch die interne UTC-Zeitstempelung können Anlagendaten über unterschiedlichste Länder- und Zeitzonengrenzen hinweg, am Server in der jeweiligen Ortszeit ausgewertet werden.

Als zusätzliche Überwachung steht dem Anlagenbetreiber eine Alarmierung per SMS direkt aus der Unterstation zur Verfügung. So kann er sich sicher sein, dass z.B. durch Ausfall der Zentrale keine unerkannten Anlagenstillstände oder Störungen auftreten.

  • Standard SPS mit FlowChief GPRS-Bibliothek
  • Unterstützung zahlreicher Gerätehersteller (z.B. Siemens, Panasonic, VIPA, Wago, B&R, Phoenix Contact, Beckhoff, Eaton, Sabo, …)
  • Anlagensteuerung und Fernwirkfunktionalität in einem Gerät
  • Geringer Engineering-Aufwand (SPS Grundkenntnisse)
  • Keine festen IP-Adressen nötig
  • Volle Verbindungs- und Kostenkontrolle
  • Sendendes Übertragungsverfahren (kein Polling aus der Zentrale)
  • Zyklische und ereignisgesteuerte Übertragung
  • Datenvolumenoptimiert
  • „Always-Online“ – Bidirektionale Onlineübertragung in Echtzeit
  • Datenpufferung mit Zeitstempel auf Fernwirkunterstation (UTC-Zeitstempel)
  • Verarbeitung historischer Daten ohne Datenverlust
  • Notalarmierung per SMS

Downloadbereich GPRSmanager Datenblätter