Systemstruktur

Übersicht

FlowChief bietet alle Funktionalitäten moderner Prozessleittechnik integriert in einem Produkt. Zusätzliche Komponenten wie die FlowChief Fernwirktechnik und das FlowChief Energiemanagement erlauben den abgestimmten Einsatz in unterschiedlichsten Branchen. Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Softwaremodulen und Herstellern sind damit ausgeschlossen.

FlowChief Systemstruktur

Die Visualisierung funktioniert in jedem Standard Webbrowser des PC's, Smartphones und Tablets ohne Zusatzsoftware am Client.

Alle Module und Funktionen der Alarmierung, Kurvendarstellung, des Berichtswesens und der Wartung greifen stets auf die leistungsfähige Struktur der Datenbank zu. 

Die Datenbank basiert auf einem Microsoft SQL-Server.

Die direkte und entfernte Feldebene wird in Abhängigkeit der implementierten Bussysteme über entsprechende OPC-Server herstellerübergreifend gekoppelt. 

 

  • Durchgängige Softwarelösungen aus einer Hand
  • Visualisierung, Archivierung, Alarmierung, Kurven, Berichte, u.v.m.
  • Integrierte branchenspezifische Module
  • Durch Lizenzschlüssel modular erweiterbar

Prozessanbindung

In tausenden Projekten vom kleinsten HMI bis zum 200.000 Prozessvariablen umfassenden Monitoring System kommuniziert FlowChief bidirektional mit unterschiedlichsten Teilnehmern. Die Grundlage herstellerübergreifender Kommunikation zwischen Steuerungen, Messgeräten oder Komponenten der Fernwirktechnik ist die Nutzung von offenen Standardschnittstellen. FlowChief interagiert dabei entweder direkt mit Steuerungen anhand von OPC UA (Unified Architecture) oder nutzt dazu die bewährte Classic OPC Technologie. Branchen- oder anwendungsspezifische Protokolle wie beispielsweise Modbus, IEC 60870-5-104 oder Profinet werden so auf einfachste Weise mit FlowChief verbunden. Charakteristisch sind Datenerfassung in Echtzeit, hohe Fehlersicherheit und dauerhafte Kompatibilität.

FlowChief Fernwirktechnik ermöglicht eine wirtschaftliche, sichere und effiziente Kommunikation zwischen dezentralen Steuerungen und zentraler Leittechnik und ist optimal für m2m Applikationen (GPRS, LTE , DSL, etc.) geeignet. Weiterführendes Infomaterial zu unserem GPRSmanager steht zur Verfügung.

Der Datenaustausch zu Systemen auf Unternehmensleitebene (MES, ERP) erfolgt über eine integrierte OPC Server Schnittstelle, per Webservice oder einer automatisierten Datenübermittlung per ReportingService. Externe Daten wie Labor-, Zähler oder Handwerte werden manuell eingetragen. Für umfangreiche, regelmäßig anfallende Datenmengen steht ein vollautomatisierter Datenimport für beliebige Textstrukturen (csv, txt, xml) zur Verfügung. Als Quellmedium dienen Webserver, Emailkonto, ftp-Server oder das lokale Dateisystem. Analysemechanismen bis hin zu regulären Ausdrücken bieten enorme Möglichkeiten.

FlowChief Prozessleitsystem OPC UA

  • Herstellerübergreifende Kommunikation via Classic OPC oder OPC UA
  • Anbindung an MES, ERP oder andere Leitsysteme
  • Unterstützung von Hand- und Laborwerten
  • Import von Textstrukturen (csv, xml, txt,...)


 

Mandantenfähigkeit

Das FlowChief Prozessleitsystem ist vollständig mandantenfähig. Viele Kunden und/oder Applikationen laufen auf demselben Server und alles kann selbstständig, losgelöst und abgeschottet voneinander agieren. Hierbei spielt die durchgängige Webfähigkeit ihre besonderen Stärken aus. Individuell werden die getrennten Kunden international in verschiedenen Sprachen bedient, bei vollem Funktionsumfang des kompletten Prozessleitsystems.

Verschiedenste technische Ausprägungen werden mit FlowChief in der Cloud betrieben.

Es werden z.B. aus verschiedenen Ländern unterschiedliche Firmenapplikationen auf ein zentrales FlowChief Prozessleitsystem übertragen. Die Nutzer greifen mit individuellen Zugriffsrechten über das Internet zu und betreiben ihre Anwendungen.

Ebenso kann das FlowChief Prozessleitsystem auf einem zentralen Server unterschiedlichste Kundenapplikationen übergeordnet auf bestimmte Funktionalitäten überwachen und auswerten.

In der Praxis überwacht auch oft ein zentrales FlowChief Prozessleitsystem in einer Kommune deren Prozessanlagen, z.B. die Kläranlage, die Wasserversorgung und das städtische Schwimmbad. Dabei sind alle Möglichkeiten der Bedien- und Überwachungsfunktionen jeder Anlage voneinander autark, abgeschottet und vertraulich nutzbar. Jeder Nutzer (Mandant) besitzt seinen eigenen privaten abgeschlossenen Bereich mit seinen individuellen Benutzer- und Zugriffsrechten, selbst in unterschiedlichen Sprachen. So kann ein mandantenfähiges System viele Kleinanlagen kostengünstig betreiben oder eine Großanlage effizient aufgeteilt werden.

mandantenfähiges Prozessleitsystem

  • Umfangreiche Benutzer- und Zugriffsverwaltung
  • Zentrales Überwachungssystem mit Endkundenzugriff
  • Prozessleitsystem Cloud
  • Kunden- und Prozessanlagentrennung
  • Kostenersparnis durch Zentralisierung
  • Gesicherte Aufteilung in losgelöste Sektionen


Internationalisierung

Das FlowChief Prozessleitsystem ist von Grund auf vollständig für den internationalen Einsatz entwickelt. Sprach- und zeichensatzübergreifend wird für jeden Benutzer automatisch bei der Anmeldung am System seine landesspezifische Sprache ausgewählt. So arbeiten Benutzer unterschiedlicher Sprachen gleichzeitig am System.

Beschriftungen in Prozessbildern und Systemkonfigurationstexte werden über Sprachdateien automatisch übersetzt. In der Basisausprägung wird die deutsche und englische Sprache ausgeliefert. Erforderliche, noch nicht implementierte Sprachen, können leicht vom Betreiber selbst eingepflegt werden.

FlowChief-Prozessleitsystem für den internationalen Einsatz und mit freier Lokalisation

  • Benutzerabhängige Sprachumschaltung
  • Sprach- und zeichensatzübergreifend (Unicode)
  • Durchgängige Lokalisierung der Systemkonfiguration
  • Automatische Prozessbildübersetzung


Skalierbarkeit

Das FlowChief Prozessleitsystem bietet dem Planer, dem Projektierer und dem Endkunden die totale Freiheit. Eine einmal gewählte technische Ausprägung kann auch nachträglich zu jeder Zeit beliebig während des laufenden Betriebes skaliert werden.

Rückwirkungsfrei auf bereits implementierte Funktionen, kann das komplette System ohne Datenverlust erweitert werden. Dies ist ein unschätzbarer Vorteil, da das System jeder neuen Herausforderung folgen kann, ohne dass schon geleistete Arbeiten verloren gehen. So können ebenso komplett neue Anlagenteile und Fernwirkstationen problemlos integriert werden.

  • Planungs- und Investitionssicherheit
  • Kein Projektierungs- und Datenverlust
  • Beliebige Skalierung während des laufenden Betriebs
  • Freie Skalierung in Größe und Funktionalität