Referenzen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl aktueller Referenzen

Suchen Sie eine Referenz in Ihrer Nähe, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Software-Nachhaltigkeit durch offene, genormte Schnittstellen

Projekt: Kitzingen Kläranlage
Endkunde: Stadt Kitzingen, Jürgen Orth, 09321-34378
Systemintegrator: Elektro Hofmockel, Karl Weber, 09876-9790-17
Produkte:
 Prozessleitsystem, Fernwirktechnik
Branche:
Abwasser

  

Die Kläranlage der Stadt Kitzingen ist mit einer Ausbaugröße von 85.000 Einwohnern die mit Abstand größte im Landkreis.

Die Abwasseraufbereitung erfolgt durch eine der Belebungsanlage angeschlossene weitergehende Reinigung mit anaerober Schlammbehandlung. Im Einzugsgebiet befinden sich 22 Regenüberlaufbecken, 10 Pumpstationen und 6 Messstationen. Die Anlage wurde 1980 errichtet und in den Jahren 1990 sowie 1999 erweitert. Aktuell findet die Sanierung sämtlicher Anlagenteile statt. 

Die Fernwirk- und Prozessleittechnik wurde in 2011 komplett erneuert. „Bei der Auswahl des neuen Systems war uns vor allem eine offene und moderne Technik mit Fokus auf industrielle Standardschnittstellen wichtig“, so Jürgen Orth, der Leiter der Kläranlage der Stadt Kitzingen. Nicht nochmal wollte man sich durch proprietäre Hard- oder Software in Abhängigkeit eines Herstellers begeben. Weiterhin sollte die Prozessbildererstellung von den eigenen Mitarbeitern übernommen werden. Voraussetzung war eine Entwicklungsumgebung, welche komplett ohne Programmierkenntnisse genutzt werden kann. Nach einer ausgiebigen Marktanalyse fiel dann die Wahl auf die Fernwirk- und Prozessleittechnik von FlowChief.

Die Firma Hofmockel aus Rohr bei Nürnberg – Systemintegrator für FlowChief Produkte - wurde mit Installation und Implementierung des Systems beauftragt. Parallel wurden die Angestellten der Kläranlage auf Anwendung und Prozessbilderstellung intensiv direkt bei der Firma FlowChief geschult. So wurde mittlerweile die komplette Anlage durch die eigenen Mitarbeiter visualisiert. Trotzdem ist das Thema damit für Herrn Orth nicht abgeschlossen: „Die jährlichen Softwareupdates bringen jede Menge Innovation in das System“ so Orth, der zudem regelmäßig an Update Schulungen der Firma FlowChief teilnimmt.

Facts FlowChief:

  • Prozessleittechnik 10.000 Prozessvariablen ausgeführt als Hot-Standby Redundanz
  • 30 Fernwirkstationen über GPRS(Hersteller Siemens S7-300)
  • Onlinekopplung (Hersteller Siemens S7-300 und S7-1500)
  • Engineering durch Endkunde – ca. 100 Prozessbilder
  • Betriebstagebuch nach DWA (automatische Datenübernahme aus FlowChief)
  • Webbasierte Berichte für Entlastungsbauwerke (RÜB) zur Vorlage beim Wasserwirtschaftsamt
  • Instandhaltungsmanagement

               Zum Downloadbereich               

 

Leittechnik inklusive Instandhaltungsmanagement für Fernwärmenetze

Projekt: Fernwärme Marktoberdorf 
Endkunde: Fernwärme Marktoberdorf GmbH
Markus Hacker, 08342 4203 105,
www.fernwaerme-marktoberdorf.de
Systemintegrator: Zach Elektroanlagen GmbH & Co. KG,
Tobias Zach, 08622-9881 330, www.zach-elektroanlagen.de
Produkte: Prozessleitsystem, HMI
Branche: Energie & Energienetze

 

Fehlende Kontinuität in Sachen Energie- und Rohstoffversorgung führen dazu, dass viele Kommunen seit Jahren von Unabhängigkeit und Planungssicherheit träumen. Die im Allgäuer Alpenvorland liegende Stadt Marktoberdorf ist da einen Schritt weiter. Schon seit 2009 betreibt die Fernwärme Marktoberdorf GmbH ein eigenes Fernwärmenetz. Ziel ist eine nachhaltige, umweltfreundliche und wirtschaftliche Wärmeversorgung von Teilen der Stadt und deren Bürgern. Versorgt werden öffentliche Gebäude wie z.B. Rathaus und Hallenbad aber auch viele private Haushalte.

Nachdem zunächst die Wärme von ansässigen industriellen Anlagen bezogen wurde, begann die Betreibergesellschaft 2012 eigene, optimal auf die Bedarfscharakteristik der Kunden abgestimmte Versorgungsanlagen zu errichten. Bei der Expandierung wurde auch der Entschluss gefasst, durch ein zentrales Prozessleitsystem den Betrieb der Anlage zu überwachen. „Bei der Systemauswahl konnte FlowChief auf Anhieb überzeugen.“ So Herr Markus Hacker – Leiter Technik bei der Fernwärme Marktoberdorf GmbH. „FlowChief erfüllte nicht nur die zentralen von uns geforderten Aufgaben wie Visualisierung, Alarmierung oder Historisierung. Wir nutzen mit dem integrierten Instandhaltungs- und Wartungsmanagement auch Funktionen die für gewöhnlich nicht im Leistungsspektrum aktueller Prozessleitsystemen zu finden sind.“

Mit der Umsetzung wurde der FlowChief Systemintegrator Zach Elektroanlagen beauftragt. Zunächst galt es die Schnittstellen der Erzeugeranlagen, Wärmemengenzählern, Wasserzählern und Übergabestationen und deren Protokolle M-Bus, Modbus, BAC-Net und Profibus auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Dazu wurden dezentral Controller der Firma Beckhoff installiert. Diese dienen als Protokollwandler und kommunizieren nach obenhin über Ethernet mit FlowChief.

Wichtige dezentrale Standorte wurden zudem mit einer HMI Lösung von FlowChief ausgestattet. Sollte die zentrale Leitstelle nicht verfügbar sein, so kann Vorort weiterhin auf den Prozess zugegriffen werden. „Das Engineering dafür wurde bereits auf dem Server ausgeführt. Prozessbilder und Variablenkonfiguration mussten nur noch kopiert werden!“ so bringt Tobias Zach – Leiter Automatisierungstechnik bei Zach Elektroanlagen – einen wesentlichen Vorteil auf den Punkt. Nebenbei nutzt der Endkunde identische Bedienoberflächen in der Zentrale und Vorort.

Facts FlowChief:

  • Prozessleitsystem 25.000 Prozessvariablen
  • Stetig wachsendes Wärmenetz kann durch Betreiber in der Visualisierung per Knopfdruck erweitert werden
  • 2 FlowChief HMI dezentrale Vorortstationen
  • Alarm- und Eskalationsmanagement (Dynamische Alarmierung via SMS)
  • Onlinekopplung von 6 Beckhoff Controller, die als Protokollumsetzer dienen
  • Betriebsführung mit FlowChief Instandhaltungsmanagement

               Zum Downloadbereich               

Netzleittechnik mit FlowChief im Kanton Schwyz

Projekt: EBS Schwyz
Endkunde: Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz AG
Jürg Heinzer, ebs-gruppe.ch
Systemintegrator: ERTECH Elektronik AG
Michael Bickel, www.ertech.ch
Produkte: Prozessleitsystem
Branche: Energie & Energienetze

 

Das Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz (EBS) ist ein führendes Unternehmen der Energieversorgung. EBS produziert und überträgt Energie und bietet zudem seinen Kunden Dienstleistungen. Das Unternehmen ordnet der Umwelt einen hohen Stellenwert zu, berücksichtigt ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte. Eine Kernaufgabe des EBS ist es, die Wasserkraft der Muota in nutzbaren Strom zu wandeln und den Kunden im Versorgungsgebiet sicher zur Verfügung zu stellen. Dabei betreibt EBS fünf Wasserkraftwerke entlang der Muota – die Muotakraftwerke. Diese wurden zwischen 1956 und 1970 gebaut und erzeugen jährlich rund 220 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit decken sie rund 70 % des Strombedarfs im eigenen Versorgungsgebiet.

EBS überwacht seit 2011 die Netzinfrastruktur auf Erzeuger- und Kundenseite mit Prozessleittechnik von FlowChief. Planung und Umsetzung erfolgte durch die Ertech Elektronik AG aus Studen – Generaldistributor und Systemintegrator für FlowChief Software in der Schweiz. „Es gab für die Netzüberwachung kein zentrales System. Einzig Kleinsteuerungen und Panels vor Ort waren für die Bedienung und Störungssignalisierung verbaut. EBS überzeugte vor allem das Konzept der Zentralisierung. Die zugrunde liegende Server Client Architektur vereinfacht Bedienung und die Auswertung bzw. Weiterverarbeitung von Daten erheblich“, so Projektleiter Michael Bickel von Ertech.

Die Anbindung der Externen Leitsysteme, Schutzgeräte oder Transformatorüberwachungen erfolgt dabei über IEC 60870 und Fernwirkkomponenten von SAE IT-systems. Dabei beherrscht die Fernwirktechnik perfekt das Zusammenspiel aus Übertragungsmedien wie GSM, Wählverbindungen (jeweils 60870-5-101) und reinen TCP/IP Strecken wie Lichtwellenleitertechnik (60870-5-104).

FlowChief visualisiert, überwacht und steuert Netzkomponenten wie Leistungsschalter, Schutzgeräte oder Transformatorüberwachungen auf den Netzebenen 6,3kV, 15kV und 50kV. Zusätzlich werden Daten aus den Kraftwerksleitsystemen ausgewertet.

Kritische Betriebszustände oder Störungen der Komponenten werden vollautomatisch an den Pickett Dienst per Sprachanruf weitergeleitet.

Mittlerweile sind nebst den Trafostationen, bereits 6 Unterstationen erfasst. „Das war anfangs von EBS gar nicht vorgesehen“ so Herr Bickel.

Für Ertech waren die Elektrizitätswerke Schwyz das erste Projekt in diesem komplexen Umfang mit der Software von FlowChief. Mittlerweile wurden einige weitere mit ähnlichem Aufgabenspektrum umgesetzt.

Facts FlowChief:

  • Prozessleittechnik 15 000 Prozessvariablen (On Premise)
  • Anbindung SAE Fernwirktechnik über IEC 60870–5-104 (Ethernet, LWL) und IEC 60870-5-101 (Wählleitung, GSM)
  • Visualisierung und Überwachung der unterschiedlichen Netzte, Umspannwerke und Leistungsschalter
  • Absetzen von Schaltbefehlen
  • Alarmierung via Sprache (Festnetzanschluss)
  • Leitvorgangsarchivierung – detaillierte Aufzeichnung relevanter Benutzerinteraktionen
  • Langzeitarchivierung von Meldungen (Zuständen) und Messwerten

               Zum Downloadbereich               

Zentrale SCADA Applikation im Großkonzern

Projekt: Prozessleitsystem SKF Schweinfurt
Endkunde: SKF GmbH, Wolfgang Voith, 09721-56026026
Systemintegrator: ACTEMIUM, Manuel Demling, 09721-75 746 15
Produkte: Prozessleitsystem
Branche: Industrie

Svenska Kullagerfabriken ist ein schwedischer Konzern mit einem weitreichenden Produkt- und Servicesortiment rund um die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung, Mechatronik und damit verbundene Dienstleistungen. Am Standort Schweinfurt – dem Hauptsitz von SKF Deutschland – arbeiten derzeit ca. 4.400 Personen. Schweinfurt ist damit der größte Produktionsstandort der SKF Gruppe weltweit. Bei der Überwachung und Datenerfassung der Versorgungsanlagen in der Produktion setzt SKF auf zentrale Prozessleittechnik. Angebunden ist neben der Fluid-, Wasser-, Druckluft-, Lüftungs- und Elektroinfrastruktur auch die Gebäudeleittechnik von Werk 1 (Verwaltungsgebäude).

2012 wurde der Entschluss zur Modernisierung des in die Jahre gekommenen Repas AEG Leitsystems gefasst. Bei der Wahl des neuen Systems setzte sich FlowChief unter anderen in einem Assessment-Center gegen die gängigen Wettbewerber durch. Ausschlaggebend pro FlowChief Prozessleitsystem war, laut Herrn Voith – Leiter Elektrotechnik bei SKF in Schweinfurt – das einmalig durchgängige Gesamtkonzept. So gibt es neben dem FlowChief Prozessleitsystem kein Produkt auf dem Markt, dass eine innovative und pluginfreie Webvisualisierung mit mächtiger Historisierung, Reporting und vollständigen Bereitschaftsdienstfunktionalitäten in einer Applikation bietet.

Facts FlowChief:

  • Im Endausbau über 100 000 PV
  • Paralleler Zugriff von bis zu 100 User per Webbrowser
  • Mandantenfähige Struktur – Strukturierung nach Aufgabengebieten (Elektro, Medien, Umwelt, …)
  • Datenquellen:
    - Bis zu 350 Steuerungen der Hersteller Siemens und Beckhoff
    - Alphanumerische Daten von Versorgern
  • Visualisierung mit ca. 450 Prozessbildern inkl. zoomlevelabhängiger Darstellung
  • Hot-Standby Redundanz (Zugriff über Load Balancer)
  • Archivdatenaufbewahrungsdauer:
    Online-Daten momentan 400 Tage Rohwerte/Meldungen (Ausgelagert 5 Jahre)

               Zum Downloadbereich               

Standortübergreifendes Energiedatenmanagement mit e-Gem

Projekt: Energiedatenmanagement Schott AG
Endkunde: Schott AG, Dipl.-Ing. Lothar Kretschmer,
Leiter Energiewirtschaft Schott, 06131-66 101 66
Produkte: e-Gem
Branche: Industrie

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit über 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. SCHOTT ist eines der führenden Unternehmen in hochwertiger Glasproduktion für unterschiedlichste Branchen und bekennt sich zu Nachhaltigkeit auch in den Bereichen Umwelt und Energieverbrauch.

Seit 2011 setzt SCHOTT dabei auf das nach ISO 50001 zertifizierte Energiedatenmanagementsystem e-Gem der Firma FlowChief. Die bis dato vorhandene Softwarelösung wurde Zug um Zug unter Bei­­behaltung der Messinfrastruktur ersetzt. Die Verbrauchsdatenerfassung erfolgt standortübergreifend mit U160X Summenstationen von Gossen Metrawatt. FlowChief entwickelte dazu einen Treiber, der feldseitig ECL, eine proprietäre Systemsprache von GMC, spricht und sich nach obenhin als Standard OPC Server verhält. Neben Onlineverbrauchsdaten werden dabei auch Archivwerte, Systemdaten und Buskenndaten zur Überwachung der Infrastruktur erfasst.

Im Konzern arbeiten in Zukunft ca. 50 Mitarbeiter mit dem System und greifen per Browser ohne Installation einer Zusatzsoftware auf die Anwendung zu. Dies war laut Herrn Lothar Kretschmer – Leitung Energiewirtschaft – auch ein Hauptgrund für die Umstellung. „Der Aufwand wurde einfach zu groß. Nur wenige Mitarbeiter hatten Zugriff auf das System und waren zunehmend damit beschäftigt, Dritten ihre Verbrauchsdaten zu übermitteln. Voraussetzung für ein neues System war also ein diskriminierungsfreier, durchgängiger Zugriff per Webbrowser.“

Die zentrale Verwaltungsstruktur des Konzerns wird laufend mit e-Gem synchronisiert. Es entsteht ein Organisationsbaum, der historisch korrekt von der Anwendung abgebildet wird. Messstellen werden absolut, anteilig oder virtuell als Zählpunkte im Baum organisiert. Weiter erfolgt eine Zuweisung zu Medien und Tarifen.

e-Gem fungiert dabei als Datendrehscheibe im Unternehmen. Energieplanung, Spitzenlastoptimierung, Abrechnung und technische Dienste greifen laufend auf die Daten zurück und nutzen diese für Ihre individuellen Aufgabengebiete.

Facts FlowChief:

  • e-Gem mit 5.000 Zählpunkten
  • Hot Standby Redundanzlösung im eigenen Rechenzentrum (On Premise)
  • Automatisierte Synchronisierung mit Unternehmensstammdaten
  • Treiberentwicklung ECL für Gossen Metrawatt U160X inkl. Archivdatenhandling und Busüberwachung
  • Vollautomatische Verbrauchsstellensynchronisierung auf Basis der dynamischen U1600 Konfigurationen
  • Mandantenfähige Struktur und konzernweiter Zugriff per Web von über 50 Mitarbeitern
  • Archivdaten bis zu 10 Jahre online verfügbar (1-Minuten-Raster Datenaufkommen bis zu 1.000 GB)

               Zum Downloadbereich               

            Fachartikel IT&Production             

Interkommunale Portallösung für Wasserversorgungen

Projekt: Wasserversorgung Bayerischer Wald
Endkunde: Wasserversorgung Bayerischer Wald, 
Dipl.-Ing. Hermann Gruber, 0991-29 64 0, www.waldwasser.eu
Produkte: Prozessleitsystem, Fernwirktechnik, Portallösungen, FlowChief VPN-Portal
Projektausprägung: 6 Prozessleitsysteme
Branche: Wasserversorgung

Die Wasserversorgung Bayerischer Wald (waldwasser) ist ein Zweckverband mit Sitz im niederbayerischen Deggendorf. Gegründet im November 1963 versorgt waldwasser heute weite Teile Ostbayerns, rund 10 Prozent der Fläche Bayerns, mit qualitativ hohem Trinkwasser. Ca. 200 Gemeinden reihen sich in die waldwasser-Gemeinschaft ein. waldwasser etablierte sich als eine interkommunale Verwaltungsstruktur, stellt die Wasserversorgung aus regionaler Hand sicher und steht vor allem für einen nachhaltigen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1, dem Trinkwasser. Der Verband setzt seit 2004 anlagenübergreifend bei Überwachung, Datenerfassung und Auswertung erfolgreich auf Softwarelösungen von FlowChief. Im eigenen Versorgungsgebiet wird so bisher ein geclustertes Prozessleitsystem für den Netzbetrieb in Deggendorf, Moos und Flanitz betrieben. Eine Hot-Standby Redundanz ist bei der Trinkwasseraufbereitungsanlage in Flanitz im Einsatz. 2014 erfolgte der Startschuss für ein neues Wasserwerk mit Enthärtungsanlage am Standort Moos.
Auch hier wird wiederum auf Prozessleittechnik von FlowChief gesetzt. Neben Betrieb, Modernisierung und Expansion der eigenen Infrastrukturen bietet waldwasser seit 2008 auch Dienstleistungen rund um die Wasserversorgung. Seit 2008 ermöglicht waldwasser so die Überwachung von Bauwerken über eine Portallösung in einer privaten Cloud-Umgebung. Diesen Service nutzen mittlerweile über 25 Gemeinden mit ca. 100 Bauwerken. Die Anbindung erfolgt mit Fernwirktechnik von FlowChief.

Zum Einsatz kommen hier Standard SPS Komponenten, welche oftmals bereits in den Anlagen verbaut sind. Über GPRS oder DSL kommunizieren diese bidirektional und verschlüsselt mit dem Portal. Das zentrale FlowChief Prozessleitsystem ist durchgängig Mandantenfähig und somit ideal für den Betrieb mehrerer Kunden auf einem System geeignet. Den Endkunden wird so ein Komplettpaket aus nativer Webvisualisierung, Alarm- und Eskalationsmanagement und ausführlichen Berichte rund um dessen Anlage rein als mietbarer Service zur Verfügung gestellt. Die eigene 24/7 Meldestelle rundet diesen Service ab. Das Engineering aller Systeme erfolgt dabei von waldwasser selbst. So wurden mittlerweile für alle Anlagenteile über 300 Prozessbilder aus eigener Hand entworfen.

Facts FlowChief:

  • Insgesamt 6 Prozessleitsysteme (z.T. Hot-Standby Redundanz) mit in Summe 85.000 Prozessvariablen
  • Engineering durch Endkunde
  • Insgesamt 300 Prozessbilder
  • Waldwasser Portallösung:
    Prozessleitsystem derzeit 7.500 Prozessvariablen
    100 Station FlowChief Fernwirktechnik
    Hersteller: VIPA (200 und 300) und Siemens (S7-300/S7-1200),
    Panasonic, Phönix Contact
  • Ankopplung von 400 GSM Datenlogger über Webportal und „http polling“
  • Mandantenfähige Struktur und paralleler Zugriff von 25 Gemeinden via Webbrowser
  • Bereitgestellte Services pro Kunde: Visualisierung, Bereitschaftsdienstplan, Reporting, ReportingService
  • SEBAM kompatible Berichtsausgabe zur Datenübermittlung an die Wasserwirtschaftsämter
  • Fernprogrammierung der SPSen über FlowChief VPN Portal

               Zum Downloadbereich               

 

Hochwasserschutz mit FlowChief Softwarelösungen

Projekt: Hochwasserschutz im Sulmtal 
Endkunde: Wasserverband Sulm,
Johannes Kübler, 07130-9693, www.wasserverband-sulm.de
Systemintegrator: Modjesch Elektrotechnik,
Dipl. Ing. Jörg Schaber, 07135-2688
Produkte: Prozessleitsystem, Fernwirktechnik
Branche: Hochwasserschutz

 

Ein Paradebeispiel für zielstrebigen Hochwasserschutz ist der Wasserverband Sulm mit Sitz im Nord-Württembergischem Weinsberg. Mit der Gründung 1973 im Anschluss an ein Jahrhunderthochwasser und massiven Schäden wurde das Weinsberger Tal Zug um Zug „hochwasserfrei“.

Mit einer Investitionssumme von 36 Millionen Euro wurden 40 Jahre später 15 zum Teil ökologisch durchgängige Becken fertiggestellt. Für den Notfall stehen so Kapazitäten für rund 4,2 Millionen m³ Wasser zur Verfügung.

Zur Überwachung des 116 km² großen Einzugsgebiets kamen bis 2011 bei Fernwirk- und Prozessleittechnik Produkte mit hoher Herstellerabhängigkeit zum Einsatz. „Dies führte zu großen Schwierigkeiten bei Systemanpassungen“, so Herr Jörg Schaber – zuständig für Automatisierungstechnik bei Modjesch Elektrotechnik. Seit 2011 setzt der Verband voll auf Softwarelösungen von FlowChief. Diese setzt bei der Fernwirktechnik auf Standard SPS Komponenten und unterstützt quasi alle relevanten Steuerungsanbieter. So wurde in Sulm auf Komponenten von VIPA zurückgegriffen. Die Steuerungen verbinden sich über DSL Strecken VPN-verschlüsselt mit der Zentrale. Die Fernwirktechnik ermöglicht neben der Archivwertpufferung bei Verbindungsunterbrechungen eine ereignisgesteuerte Übertragung von Ereignissen.

Da es in der Region im Hochwasserfall bereits mehrfach zu Ausfällen der Breitbandversorgung kam wurde eine Wegeredundanz per Zeitschlitzfunk umgesetzt. Diese überträgt, parallel zur performanteren „Standleitungstechnik“ über DSL, Daten zur Zentrale.

In der Zentrale übernimmt das FlowChief Prozessleitsystem die Datenerfassung, Archivierung und Weiterverdichtung. Alle Mitarbeiter greifen entweder per PC oder neuerdings auch per Mobile Device auf die Visualisierung zu und sind somit immer auf Stand. Eine loginfreie Pegelübersicht, verlinkt über die Webpage des Verbandes ermöglicht auch der Bevölkerung die aktuellen Pegelstände abzugreifen. Der integrierte Bereitschaftsdienstplan stellt die Alarmierung der zuständigen Personen im Störungsfall sicher. Dabei nutzt der Verband Sprachalarmierung per Text to Speach.

Dem Verband obliegt eine Dokumentationspflicht zu allen Hochwasserereignissen. FlowChief entwickelte dafür in Zusammenarbeit mit Modjesch Elektrotechnik ein automatisiertes Reporting das neben den Zeitpunkten auch wichtige Ereigniszahlen chronologisch archiviert.

Facts FlowChief:

  • Prozessleittechnik 1000 Prozessvariablen (On Premise)
  • 16 Fernwirkstationen über DSL (VIPA 300S)
  • Wegeredundanz durch parallele Anbindung aller Bauwerke über Zeitschlitzfunktechnik
  • Bereitschaftsdient mit Eskalationsmanagement und Alarmierung per Text to Speech
  • Loginfreie Pegelübersicht verlinkt über Webpage für Jedermann
  • Automatisiertes Batch-Reporting zu Hochwasserereignissen
  • Archivdatenaufbewahrung von Rohwerten mit stetigem Onlinezugriff von 5 Jahren

               Zum Downloadbereich