EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) kann kommen
- 14. April, 2026 • News • Abwasser, SCADA
Die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (EU 2024/3019), kurz KARL, ersetzt die Richtlinie 91/271/EWG und definiert den Stand der Technik für Abwasserreinigung, Ressourcenmanagement und Energieeffizienz in Europa neu.
KARL verlangt systematische Digitalisierung von Betriebsdaten, Anpassungen an hydrologische Bedingungen, strengere Umwelt- und Energievorgaben sowie umfassendes Monitoring von Reinigungsleistung, Emissionen und Krankheitserregern.
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Veröffentlichung: 12. Dezember 2024 |
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EU-weites Inkrafttreten: 01. Januar 2025 |
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Nationale Umsetzung: bis 31. Juli 2027 |
Mehr zu FlowChief Modulen für Energie & Abwasser
Öffentliche Darstellung von Reinigungsleistung, Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Kosten ist Pflicht.
FlowChief bündelt alle Anforderungen der EU 2024/3019 in einer herstelleroffenen, zentralen Plattform:
KARL verpflichtet große Kläranlagen (>150.000 EW) zur vierten Reinigungsstufe. Auch kleinere Anlagen (>10.000 EW) in Risikogebieten müssen nachrüsten. Hersteller aus Pharma und Kosmetik sollen über ein Umlageverfahren an den Kosten beteiligt werden. Das konkrete Verfahren zur Ausgestaltung dieses Umlagesystems ist derzeit noch in Entwicklung.
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Messtechnik direkt ins Prozessleitsystem einbinden |
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Frühzeitige Trendanalyse für Reinigungsleistung |
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Automatisiertes Reporting ohne Systembrüche |
Strengere Grenzwerte für Stickstoff und Phosphor schützen die Gewässer. Phosphor ist eine endliche Ressource – KARL bestätigt die Vorgaben der deutschen Klärschlammverordung von 2017 und macht die Phsosphor-Rückgewinnung europaweit zur Pflicht.
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Automatische Warnungen bei kritischen Entwicklungen |
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Flexible Dashboards für alle relevanten Parameter |
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Monats- und Jahresberichte direkt für Behörden |
Dürren, Starkregen und daraus resultierende Belastungen des Kanalnetzes erfordern frühzeitige Planung und Monitoring.
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Vollständige Erfassung und Reporting aller Überlaufereignisse |
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Dashboards inklusive Alarmierung bei Grenzwertverletzungen |
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Trendanalysen und Prognosen für strategische Kanalnetzbewirtschaftung |
Monitoring von Viren und Krankheitserregern wird Pflicht.
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Import & Verwaltung von Labordaten |
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Zeitliche Verlaufsauswertung und Korrelation mit Betriebsdaten |
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Automatische Bereitstellung für Behörden |
KARL schreibt Energieaudits und Ausbau erneuerbarer Energie vor.
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Vollständiges Energiedatenmonitoring (ISO 50001, DIN 16247) |
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Zentrale Auswertung von Erzeugern & Verbrauchern |
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Automatische KPI-Berechnung, SEU-Analysen, Maßnahmenmonitoring |
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Audit-Berichte direkt aus der Plattform |
Neben Energieverbrauch und Energieeffizienz, müssen auch weitere klimarelevante Emissionen, wie Methan- und Lachgas erfasst werden.
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Zentrale Erfassung von Mess- und Modellwerten |
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Integration in Klimabilanz nach Greenhouse Gas Protocol |
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Kombination mit Energieverbrauchsdaten für vollständige Bilanz |
KARL verschärft Anforderungen an Reinigungsleistung, Energie, Ressourcenmanagement und Emissionen. Daten müssen zentral erfasst, analysiert und reportet werden.
Die Anforderungen betreffen insbesondere größere Kläranlagen sowie kleinere Anlagen in sensiblen oder risikobehafteten Einzugsgebieten. Abhängig von den konkreten Anforderungen sind große Anlagen ab 100.000 EW, aber auch kleiner Anlagen mit 10.000 EW betroffen. Für große Anlagen gelten kürzere Fristen. So müssen große Anlagen bereits 2028 Energieaudits durchführen.
Das e-Gem Modul erfasst Erzeuger- und Verbrauchsdaten zentral, berechnet KPIs automatisch und überwacht Maßnahmenpläne. Audit-Berichte können direkt aus dem System erstellt werden. Beim Aufbau ihres Energie- und Betriebsdatenmanagements stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Im Zuge von Energieaudits (bspw. nach DIN EN 16247-1) werden in der Regel 3 Jahre als Vergleichszeitraum gefordert. Sich bereits jetzt mit der Schaffung der Datengrundlage zu befassen, spart später Zeit und ermöglicht auf Lücken im Messkonzept bereits jetzt zu reagieren.
Die Anforderungen von KARL gehen über die gewohnten Berichtspflichten hinaus. Werte müssen analysiert, Maßnahmen-Pläne umgesetzt und Grenzwerte überwacht werden. Die zentrale Datenverwaltung spart Zeit und reduziert den Aufwand für Datenexporte und Importe zwischen den einzelnen Systemen.
Setzen Sie die EU-Kommunalabwasserrichtlinie effizient und digital um. Kontrollieren Sie Reinigungsleistung, Energieverbrauch, Emissionen und Überläufe zentral. Automatisierte Berichte und Dashboards sichern Ihren Betrieb und schaffen volle Transparenz.