EU-Kommunal­abwasser­richtlinie

EU-Kommunal­abwasser­richtlinie

KARL kann kommen

Was ist KARL und warum ist sie relevant?

Die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (EU 2024/3019), kurz KARL, ersetzt die Richtlinie 91/271/EWG und definiert den Stand der Technik für Abwasserreinigung, Ressourcenmanagement und Energieeffizienz in Europa neu.

KARL verlangt systematische Digitalisierung von Betriebsdaten, Anpassungen an hydrologische Bedingungen, strengere Umwelt- und Energievorgaben sowie umfassendes Monitoring von Reinigungsleistung, Emissionen und Krankheitserregern.

Meilensteine der Richtlinie

  • Veröffentlichung: 12. Dezember 2024
  • EU-weites Inkrafttreten: 01. Januar 2025
  • Nationale Umsetzung: bis 31. Juli 2027
Mehr zu FlowChief-Modulen für Energie & Abwasser

Kernanforderungen der KARL und FlowChief-Lösungen

Transparente Information der Öffentlichkeit

Öffentliche Darstellung von Reinigungsleistung, Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Kosten ist Pflicht.

FlowChief-Lösungen

  • Schnittstellen für Online-Portale
  • Export für jährlich aktualisierte Informationsseiten
  • Dashboarding für Energie, CO₂, Reinigungsleistung & Kosten

Warum FlowChief die perfekte Plattform für KARL ist

FlowChief bündelt alle Anforderungen der EU 2024/3019 in einer herstelleroffenen, zentralen Plattform:

  • Einheitliche Datenerfassung aller Systeme
  • Automatisierte Analyse großer Datenmengen
  • Flexibles Monitoring & Reporting
  • IT-Sicherheit nach aktuellen Standards
  • Vollständige Abdeckung aller KARL-Parameter für eine zukunftssichere Abwasserwirtschaft

Vierte Reinigungsstufe & Mikroschadstoffe

KARL verpflichtet große Kläranlagen (>150.000 EW) zur vierten Reinigungsstufe. Auch kleinere Anlagen (>10.000 EW) in Risikogebieten müssen nachrüsten. Hersteller aus Pharma und Kosmetik sollen über ein Umlageverfahren an den Kosten beteiligt werden. Das konkrete Verfahren zur Ausgestaltung dieses Umlagesystems ist derzeit noch in Entwicklung.

FlowChief-Lösungen

  • Messtechnik direkt ins Prozessleitsystem einbinden
  • Frühzeitige Trendanalyse für Reinigungsleistung
  • Automatisiertes Reporting ohne Systembrüche

Stickstoff- und Phosphor-Elimination (N&P)

Strengere Grenzwerte für Stickstoff und Phosphor schützen die Gewässer. Phosphor ist eine endliche Ressource – KARL bestätigt die Vorgaben der deutschen Klärschlammverordung von 2017 und macht die Phsosphor-Rückgewinnung europaweit zur Pflicht.

FlowChief-Lösungen

  • Automatische Warnungen bei kritischen Entwicklungen
  • Flexible Dashboards für alle relevanten Parameter
  • Monats- und Jahresberichte direkt für Behörden

Abwassermanagement bei Extremwetter

Dürren, Starkregen und daraus resultierende Belastungen des Kanalnetzes erfordern frühzeitige Planung und Monitoring.

FlowChief-Lösungen

  • Vollständige Erfassung und Reporting aller Überlaufereignisse
  • Dashboards inklusive Alarmierung bei Grenzwertverletzungen
  • Trendanalysen und Prognosen für strategische Kanalnetzbewirtschaftung

Monitoring von Krankheitserregern & antimikrobiellen Resistenzen

Monitoring von Viren und Krankheitserregern wird Pflicht.

FlowChief-Lösungen

  • Import & Verwaltung von Labordaten
  • Zeitliche Verlaufsauswertung und Korrelation mit Betriebsdaten
  • Automatische Bereitstellung für Behörden

Energieneutralität & Energieaudits

KARL schreibt Energieaudits und Ausbau erneuerbarer Energie vor.

FlowChief e-Gem Modul

  • Vollständiges Energiedatenmonitoring (ISO 50001, DIN 16247)
  • Zentrale Auswertung von Erzeugern & Verbrauchern
  • Automatische KPI-Berechnung, SEU-Analysen, Maßnahmenmonitoring
  • Audit-Berichte direkt aus der Plattform

Methan- und CO₂-Überwachung

Neben Energieverbrauch und Energieeffizienz, müssen auch weitere klimarelevante Emissionen, wie Methan- und Lachgas erfasst werden.

FlowChief-Lösungen

  • Zentrale Erfassung von Mess- und Modellwerten
  • Integration in Klimabilanz nach Greenhouse Gas Protocol
  • Kombination mit Energieverbrauchsdaten für vollständige Bilanz

Jetzt live testen

„KARL Compliance Dashboard“

Setzen Sie die EU-Kommunalabwasserrichtlinie effizient und digital um. Kontrollieren Sie Reinigungsleistung, Energieverbrauch, Emissionen und Überläufe zentral. Automatisierte Berichte und Dashboards sichern Ihren Betrieb und schaffen volle Transparenz.

Sicherer Betrieb für Infrastruktur & Industrie

Sicherer Betrieb für Infrastruktur & Industrie

NIS2 und KRITIS technisch beherrschen

Sicherheit für kritische Systeme

NIS2 technisch sicher umsetzen

Ob Wasserversorger oder Stadtwerke: Wenn aktuelle Regulatorien den „Stand der Technik“ neu definieren, brauchen Sie eine smarte Lösung. Mit FlowChief erhalten Sie die Plattform, die Komplexität spürbar reduziert und Ihre Konformität mit NIS2 und CRA garantiert.

Ihre FlowChief Vorteile zur NIS2 und KRITIS Umsetzung auf einen Blick:

  • Zertifizierte Sicherheit: Informations-Sicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO 27001 für Entwicklung und Prozesse.
  • Web-Architektur: Browser-Client mit durchgehender TLS-Verschlüsselung – konzipiert für sichere Netzübergänge & Monitoring.
  • Segmentierung: Unterstützung etablierter Zonenkonzepte für IT und OT (vertikal und horizontal).
  • Security Quick Check: Ihr auditfähiger Ist-Stand der Leittechnik als Bewertungsgrundlage.
Security Quick Check anfragen
Zertifizierung nach ISO 27001

Das regulatorische Umfeld für Ihre NIS2 und KRITIS Umsetzung

Das „Resilienz-Trio“

Die gesetzlichen Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen wurden grundlegend verschärft. Die Trennung von IT-Sicherheit und Anlagensicherheit ist nicht mehr zeitgemäß – Sicherheit erfordert einen ganzheitlichen Ansatz auf System- und Komponentenebene.

NIS2 (§ 30 BSIG – Digitaler Schutz)

Das Fundament der Cyber-Sicherheit. Fokus liegt auf der digitalen Absicherung der IT/OT-Infrastruktur, Risikomanagement und verpflichtenden Meldeprozessen bei Vorfällen

KRITIS-DachG (Physische Resilienz)

Fokus auf physische und operationelle Sicherheit. Ziel ist der All-Hazards-Schutz (z. B. vor Sabotage oder extremen Wetterereignissen) zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit

CRA (Cyber Resilience Act – Produktsicherheit)

Reguliert die Herstellerseite. Fordert „Security by Design“ und garantierte, transparente Update-Zyklen für vernetzte Hard- und Software über die gesamte Lebensdaue

Die organisatorischen Pflichten managen Sie. Die technischen Funktionen liefern wir.

Netzwerk-Segmentierung

FlowChief unterstützt die strikte Trennung von IT- und OT-Netzen. Unsere Web-Architektur ist für den sicheren Betrieb über Firewalls und DMZ-Konzepte ausgelegt.

Identitäts- & Zugriffsmanagement

Standardmäßige Integration von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Active Directory (AD/LDAP) sowie nahtlose Anbindung an zentrale IAM-Systeme als OAuth 2.0 / OIDC-Client. Feingranularität: Rechtevergabe bis auf Datenpunktebene (Lesen/Schreiben/Konfiguration).

 

Protokollierung & System-Monitoring

Auditfähige Speicherung von Zugriffen, Befehlen, und System-/Konfigurationsänderungen. Über standardisierte Schnittstellen (z.B. Syslog) lässt sich FlowChief in zentrale SIEM-Systeme integrieren.

 

Ausfallsicherheit (Business Continuity)

Wir verbinden Cyber- mit Anlagenschutz. Konzepte zur Notbedienung, Datenpufferung und redundante Server-Architekturen sichern die Betriebskontinuität bei Netzwerkunterbrechungen.

Vorbereitet auf den Cyber Resilience Act (CRA)

Der CRA wird die Anforderungen an Automatisierungssoftware ab Dezember 2027 rechtlich bindend definieren. Die FlowChief-Entwicklung ist bereits heute konsequent auf diese zukünftigen Standards ausgerichtet, um den legalen und updatefähigen Betrieb Ihrer Anlagen langfristig zu sichern.

IEC 62443 Vorbereitung

Zur Gewährleistung maximaler Produktsicherheit befinden wir uns intensiv im Vorbereitungsprozess für die Zertifizierung nach IEC 62443-4. Wir richten uns technisch konsequent an der IEC 62443-4-2 und liefern die entsprechende Dokumentation. Wir richten somit unsere Lösungen konsequent auf Security by Design und Security by Default aus.

Software-Transparenz

Wir setzen die kommenden CRA-Pflichten proaktiv um. Dies erreichen wir unter anderem durch die Bereitstellung von Software Bill of Materials (SBOM), etablierte Vulnerability-Handling-Prozesse inklusive Sicherheitsmeldungen sowie klar definierte Produktlebenszyklen für garantierte Security-Updates.

Sie benötigen Planungssicherheit für kommende Projekte?
In unseren detaillierten Mapping-Folien zeigen wir Ihnen nicht nur die technische Umsetzung des § 30 BSIG, sondern legen auch unsere konkreten Meilensteine zur CRA Konformität transparent dar.

Roadmap & Mapping-Folien anfragen

Eine Technologie. Passend für Ihre Rolle im Projekt.

Für Anlagenbetreiber & Werkleiter

Nachweispflichten technisch erfüllen. Die Regulatorik erhöht den Druck auf Betreiber von kritischen Infrastrukturen. FlowChief bietet Ihnen eine technologische Basis, die den geforderten „Stand der Technik“ abbildet, Audits nach etablierten Standards (z.B. B3S, ISO 27001) unterstützt und die Anlagenverfügbarkeit ohne ineffizientes Over-Engineering sicherstellt.

Für Systemintegratoren, Hersteller & Planer

Rechtssichere Planungsgrundlage. Vermeiden Sie Gewährleistungsrisiken bei Ihren Anlagen. Wir liefern Ihnen die erforderlichen Security-Features (MFA, TLS, Redundanzkonzepte) im Standard. So planen Sie zukunftssicher und erfüllen die Compliance-Anforderungen der IT-Abteilungen Ihrer Endkunden von Anfang an.

Nächste Schritte: Status quo bewerten und Maßnahmen planen

Nutzen Sie unsere Expertise, um Ihre bestehende Leittechnik auf die kommenden Anforderungen auszurichten.

Eine strukturierte Überprüfung des Ist-Zustands Ihrer Leittechnikinfrastruktur:

  • Analyse von Softwareständen, OS-Sicherheit und Backup-Prozeduren.
  • Prüfung der Netzwerkstruktur, Segmentierung und Firewalls.
  • Bewertung der Fernwirkanbindungen (OT-Kommunikation).

Ihr Ergebnis: Ein detaillierter Prüfbericht als fundierte Entscheidungsgrundlage für technische Upgrades.

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Wie baut man zukunftssichere Anlagenstrukturen auf? Mit der richtigen Software.

Besuchen Sie unsere Experten auf der IFAT und lassen Sie sich zeigen, warum FlowChief genau dafür entwickelt wurde.

Neugierig auf FlowZustände?

Insights, Updates und Know-How rund um FlowChief

FlowChief Analytics

FlowChief Analytics

Wie aus Daten Informationen werden
Daten verstehen leicht gemacht: Mit FlowChief Analytics verwandeln Sie komplexe Daten in klare, aussagekräftige Informationen. Sie behalten jederzeit den Überblick über Ihre Prozesse und werden automatisch über Unplausibilitäten informiert – bevor Probleme entstehen. Das spart Zeit und lenkt den Fokus auf das Wesentliche.

✓ Energie ✓ Wasser ✓ Abwasser ✓ Gebäudetechnik

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Lassen Sie uns über Ihre Prozesse sprechen.

Automatisierte Datenanalyse

mit FlowChief Analytics

Zentrale Datenbasis –
das Fundament Ihrer Analyse

Eine gute Analyse braucht eine verlässliche, einheitliche Datenbasis – unabhängig vom Hersteller oder System. Durch die nahtlose Integration können so alle Daten vereint werden:

  • Verbrauchsdaten
  • Prozessdaten
  • Kaufmännische Daten
  • Klimadaten

Aktive Benachrichtigung –
Auffälligkeiten sofort im Blick

FlowChief informiert automatisch, wenn etwas vom Soll abweicht.

  • Meldewege flexibel einstellbar
  • Zeitintervalle flexibel einstellbar
  • Immer informiert, ohne manuelle Prüfung

FlowChief Analytics = RALF – Ihr digitaler Analyse-Kollege

Mit RALF (Regelbasierte Analyse mit FlowChief) wird Ihr System zum aktiven Partner im Betriebsalltag.

  • RALF denkt mit: Automatische Analysen im Hintergrund
  • Immer einen Schritt voraus: Früherkennung von Handlungsbedarf

Regelbasierte Analysen – aus Daten werden Informationen

Regelbasierte Analysen automatisieren die Auswertung. Sie prüfen Daten nach individuell definierten Kriterien und melden Auffälligkeiten frühzeitig.

  • Regeln frei definierbar: Sie legen fest, welche Zusammenhänge erkannt werden sollen
  • Ausführung im Hintergrund
  • Prüfung großer Datenmengen
  • Aktive Meldung bei Auffälligkeiten

FlowChief Analytics

Anwendungsfälle

Energie- und Umwelt­management

  • Soll-Ist-Vergleiche mit Regressionsmodellen oder Prognosen
  • Benchmarking
  • Vergleich mit Vergangenheitswerten
  • Monitoring der Energieeffizienz

Anlagebetrieb und Prozess­verhalten

  • Überwachung maximaler Taktfrequenz (z. B. BHKW oder Filterspülungen)
  • Überwachung von Laufzeiten
  • Leckageerkennung
  • Erkennung ineffizienter Betriebszustände
  • Vergleich Prognose- und Ist-Wert

Datenqualität & Nach­vollziehbarkeit

  • Prüfung Lastgänge auf Vollständigkeit
  • Abgleich händische mit automatisierter Erfassung
  • Vollständigkeit der erfassten Handwerte (z. B. nach EKVO/DWA)

Wasser- und Abwasser­wirtschaft

  • Überwachung Wasserverlust (m³/km)
  • Analyse Energieverbrauch Wasseraufbereitung (kWh/m³)
  • Energieverbrauch pro Einwohnerwert nach DWA-A 216 (kWh/EW)
  • Monitoring EKVO-Vorgaben
  • Langzeitmonitoring von Wirkungsgrad & Ressourceneinsatz

Mehrwert für Anwender

Die automatisierte Analyse spart Zeit, macht komplexe Zusammenhänge sichtbar und verbessert die Reaktionsfähigkeit. Klassische Grenzwerte sind notwendig, um den Anlagenbetrieb sicherzustellen. Sie reagieren auf das Offensichtliche – sobald ein Messwert einen Schwellenwert überschreitet. FlowChief Analytics geht aber weiter: Es erkennt Entwicklungen und Muster, bevor Grenzwerte überhaupt erreicht werden.

  • Komplexe Prüfungen automatisieren
  • Zusammenhänge sichtbar machen
  • Aktive Benachrichtigung bei Auffälligkeiten
  • Zeitliche Entlastung

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Stabil. Effizient. Zukunftssicher

Stabil. Effizient. Zukunftssicher

Wassernetzmonitoring neu gedacht.

Digitale Bilanzierung und intelligente Analysen von FlowChief

helfen Versorgern, Wasserverluste frühzeitig zu erkennen und Ressourcen effizient zu nutzen.

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Lösung & Produktübersicht

Streckenbilanzierung

Streckenmonitoring schafft Transparenz im Fern- und Verteilnetz: Verluste erkennen, effizient steuern, Handlungssicherheit gewinnen.

  • Plausibilitätsprüfung & automatische Anomalieerkennung für zuverlässige Datenqualität
  • Dashboarding & Zonenvergleich – Verschaffen anschaulich Transparenz im Netz
  • Optimiertes Messkonzept: Messfehler aufdecken, Lücken im Messkonzept gezielt schließen
  • Datenqualität sichern: Abrechnungsdaten mit Messdaten vergleichen für volle Transparenz
  • Ressourcenschutz & Priorisierung – Wasserverluste reduzieren, Energie sparen, Handlungsbedarf klar aufzeigen Flexibilitäten nutzen.

Abnehmermonitoring

Lastspitzen, Anomalien und Verluste frühzeitig erkennen – für effiziente, resiliente und verbandsorientierte Netzsteuerung.

  • Erfassung aller Datenquellen – Zähler, Sensoren und SCADA zentral integrieren
  • Lastgang-Analysen & Dashboards – Transparenz über Verbrauch und Spitzenlasten
  • Kundenportal & Verbände-Monitoring – Sensibilität bei angeschlossenen Verbänden stärken
  • Frühzeitige Anomalieerkennung & Resilienz – Auffälligkeiten identifizieren, Versorgung stabil halten

Leckagemonitoring

Die digitale Frühwarnanlage für Verteilnetze: Wasserverluste erkennen und lokalisieren – bevor sie teuer werden.

  • Physische und scheinbare Verluste reduzieren – Leckagen und Abrechnungsabweichungen sichtbar machen
  • Fehlerfrei überwachen – auch bei heterogener Sensorik und komplexer Netzstruktur
  • Netzdaten konsolidieren – Ursachen sichtbar machen, Maßnahmen priorisieren
  • Zonenmonitoring – Auffällige Bereiche im Netz gezielt eingrenzen
  • Flexible Bereitstellung – On-Premises, in der Cloud oder als Hybridlösung

Drei Schritte hin zu effizientem Wassernetzmonitoring

Strukturierung des Messkonzepts

Einfacher Einstieg ins Monitoring: mit einer klaren Strukturierung der Messstellen wird Ihr Netz transparent. Vom Wasserwerk bis in den Keller – Bilanzrahmen machen sichtbar, was zuvor verborgen blieb.

Vorteil feinaufgelöster Daten

Mehr sehen, mehr verstehen: Kontinuierliche Verbrauchsdaten statt monatlicher Ablesung – so werden Lastspitzen sichtbar, Leckagen früh erkannt und Einsparpotenziale nutzbar.

Automatisierte Analyse im Hintergrund

Monitoring, das für Sie mitdenkt: Die Analyse läuft im Hintergrund, prüft Daten regelbasiert und meldet Auffälligkeiten automatisch – für maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand.

Mehr erfahren…

Referenzen

Fachvortrag „Wassereffizienz mit FlowChief“

Deep Dive

In diesem 25-minütigen Beitrag erklärt Tobias Knoll praxisnah, wie digitale Bilanzierung, Abnehmermonitoring und Leckagemonitoring Netze effizienter und resilienter machen.

Kapitel & Sprungmarken
00:00:00: Einordnung & Ziele

00:03:00: Bilanzierung im Fern- & Verteilnetz

00:12:00: Abnehmer­monitoring: Lastspitzen & Anomalien

00:18:30: Leckage­monitoring & R.A.L.F.

00:23:00: Q&A & Takeaways

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FAQ

Häufige Fragen

Ist die Integration in bestehende Systeme kompliziert?

Nein. FlowChief ist interoperabel mit gängigen SCADA-, ERP- und Datenlogger-Systemen. Unsere Experten unterstützen bei der schnellen Anbindung.

Kann die Lösung in bestehende FlowChief Systeme integriert werden?

Ja. FlowChief Prozessleitsysteme lassen sich flexibel erweitern.

Ist die Lösung skalierbar und zukunftssicher?

Ja. FlowChief wächst mit Ihren Anforderungen – von kleinen Netzen bis zu großflächigen Versorgern. Moderne Technologie, offene Schnittstellen und flexible Erweiterungsmöglichkeiten sichern Investitionen und machen Ihr System zukunftsfähig.

Können bestehende Daten genutzt werden?

Ja. Daten aus Drittsystemen können importiert oder kontinuierlich abgeglichen und nahtlos mit neuen Messwerten kombiniert werden.

Sind meine Daten sicher?

Ja. FlowChief schützt Ihre Daten mit moderner Verschlüsselung, rollenbasierten Zugriffsrechten und Hosting nach höchsten Sicherheitsstandards. Sie entscheiden, ob der Betrieb in Ihrer eigenen IT oder im sicheren FlowChief-Rechenzentrum erfolgt.

Für welche Netzgrößen eignet sich FlowChief?

FlowChief passt zu jeder Netzgröße – vom Verteilnetz kleiner Verbände über städtische Metropolen bis hin zu großen Flächen- und Fernwasserversorgern.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Ja. Maßnahmen zur Wassereffizienzeffizienz können oft durch Programme von Bund oder Land unterstützt werden.

Migration von Erwin Peters-Systemen

Migration von Erwin Peters-Systemen

Schritt für Schritt zur modernen Leittechnik

Hard Facts

Projekt: Kläranlagen- und Kanalisation Feuchtwangen

Endkunde: Martin Proff

Produkte: Prozessleitsystem, web.HMI

Branche: Abwasser, Kläranlage, Kanalisation

Sanfte Integration, nahtloser Übergang

Feuchtwangen migriert erfolgreich auf FlowChief

Die Stadt Feuchtwangen betreibt eine zentrale Kläranlage und mehrere Außenbauwerke, die bislang über ein Erwin Peters-Leitsystem (EP 2000) zentral überwacht wurden. Auf der Hauptkläranlage und einigen direkt angebundenen Außenanlagen kommen Siemens S7-Steuerungen zum Einsatz, die direkt mit dem EP 2000-System kommunizieren. Die übrigen Außenbauwerke sind mit Erwin Peters-Fernwirkstationen ausgestattet und über LTE-, VDSL- oder SHDSL-Verbindungen via IEC 60870-5-104 an die Zentrale angebunden.

Mit der Abkündigung der Erwin Peters-Systeme ab 2029 stand die Stadt 2024 vor der Aufgabe, eine zukunftssichere Nachfolgelösung zu finden. Neben der technischen Modernisierung standen insbesondere IT-Sicherheit, Bedienkomfort und Datenanalyse im Fokus – bei laufendem Betrieb. Nach sorgfältiger Bewertung entschied sich die Kommune für eine schrittweise Migration auf FlowChief, die aktuell umgesetzt wird.

Die Umstellung erfolgt sanft im Parallelbetrieb: Zunächst wurden die Hauptkläranlage und zwei Außenanlagen auf FlowChief migriert, derzeit folgt die sukzessive Anbindung weiterer Bauwerke. Dank der integrierten Kommunikationstreiber für S7-TCP/IP und IEC 60870-5-104 kann die vorhandene Automatisierungs- und Fernwirktechnik nahtlos weiterverwendet werden – ein entscheidender Vorteil für die Migration bei laufendem Betrieb.

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Lassen Sie uns über Ihre Prozesse sprechen.

Ziele der Migration

  • Einführung eines zukunftsfähigen, herstellerunabhängigen Leitsystems für alle Anlagenebenen
  • Möglichkeit zum eigenständigen Engineering sowie zur Nutzung eines starken Partner- und Integratoren Netzwerks
  • Weiterverwendung der bestehenden Steuerungstechnik, ohne Eingriff in die bestehende Automatisierungsebene
  • Reibungslose Migration im Parallelbetrieb – ohne Unterbrechung des Anlagenbetriebs
  • Erhöhung der IT-Sicherheit durch verschlüsselte Kommunikation und klare Trennung von IT- und OT-Netzen
Prozessbild der Schlammentwässerung im EP2000-System.
Die modernisierte Darstellung in FlowChief – klarer, strukturierter und mit mehr Detailtiefe.

Realisierung und Vorgehen

  • Projektstart: 1. Juni 2024
  • Parallelbetrieb: Anbindung der Kläranlagenautomatisierung an FlowChief bei gleichzeitigem Betrieb des bestehenden EP 2000-Systems über S7-TCP/IP-Kommunikation
  • Schrittweise Migration der Außenbauwerke von Erwin Peters auf FlowChief unter Verwendung des standardisierten IEC 60870-5-104-Treibers
  • Automatisierte Erstellung des Datenmodells mithilfe der FlowChief-Migrationstools
  • Feinabstimmung der AKS-Struktur sowie manuelle Erweiterung
  • Übernahme der historischen Prozess- und Alarmdaten aus dem Altsystem
  • Durchführung einer FlowChief-Engineering-Basic-Schulung zur Befähigung der Mitarbeitenden für eigenständige Anpassungen
Die Außenbauwerke – hier ein Regenüberlaufbecken in Draufsicht – werden schrittweise von Erwin Peters auf FlowChief migriert. Ein Teil der Prozessbilder entsteht direkt im eigenen Haus.

Ergebnis und Ausblick

Mit FlowChief steht dem Betreiber nun eine webbasierte, herstellerunabhängige Leittechnikplattform zur Verfügung, die Schritt für Schritt das bisherige EP-System ablöst. Die Mitarbeiter wurden gezielt geschult und können eigenständig Anpassungen und Erweiterungen vornehmen.
Als nächste Schritte sind vorgesehen:

  • Vollständige Migration aller Außenbauwerke
  • Feintuning des Alarm- und Bereitschaftsdienstplans
  • Einführung des Instandhaltungsmanagement im Rahmen der EKVO

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„Uns war wichtig, ein Leitsystem zu haben, das wir eigenständig betreuen und erweitern können. FlowChief bietet genau das – eine einfache Bedienung, offene Projektierbarkeit und ein schlüssiges Migrationskonzept, das im laufenden Betrieb umgesetzt werden konnte.“
Martin Proff, Leiter Kläranlage

In den intuitiv bedienbaren Kurvendiagrammen lassen sich beliebige Prozessvariablen miteinander vergleichen – hier beispielsweise der Füllstand des Zulaufpumpwerks sowie die Stromaufnahmen und Betriebsmeldungen der Pumpen.

FlowChief Funktionen und Lösungen

  • RÜB-Protokollierung zur detaillierten Erfassung und Auswertung von Einstau- und Überlaufereignissen in Regenüberlaufbecken
  • FlowChief web.HMI als schlankes Notbediensystem für kleinere Kläranlagen
  • FlowChief Migrationstools für eine einfache stressfreie Migration von Erwin Peters auf FlowChief

Machbar? Definitiv!

Die Migration in Feuchtwangen zeigt, dass der Umstieg von Erwin Peters-Systemen auf FlowChief planbar, wirtschaftlich und stressfrei umgesetzt werden kann – bei laufendem Betrieb, mit hoher Datensicherheit und klarer Perspektive für kommende Jahre.

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Normkonform und effizient

Normkonform und effizient

– das Web BTB für Kläranlagen

FlowChief BTB: Klarheit für Kläranlagen

Alle Betriebsdaten sicher im Blick

Labordaten und Messwerte normkonform in einem Betriebstagebuch abzubilden, ist für Kläranlagen Pflicht. Der Aufwand, alle Daten korrekt zu pflegen und für das Wasserwirtschaftsamt aufzubereiten, ist jedoch enorm. Umso wichtiger sind durchgängige Transparenz und Plausibilität der Werte, um Unstimmigkeiten schnell zu analysieren und zu beheben.

Das webbasierte FlowChief BTB bietet eine vollintegrierte Protokollierung mit einfachen Eingaben, automatischen Berechnungen und intuitiver Datenanalyse per Kurven – perfekt, um die tägliche Arbeit zu erleichtern. Je nach Bedarf ist es auch als Stand-alone-Lösung ergänzend zu Ihrer bestehenden Betriebsdatenerfassung bzw. Leittechnik einsetzbar.

Dabei erfüllt es alle Anforderungen der DWA (ATV) M 260, berücksichtigt die verschiedenen Spezifikationen der Landesgesetzgebungen (wie EKVO, EÜV Bayern) und entspricht den Vorgaben des DWA-Leistungsvergleichs. Durch die Integration in die FlowChief Plattform haben Sie alle verfahrenstechnischen Kennwerte immer im Blick und können diese umfassend nutzen. Und das Beste: Sie sind nur zwei Klicks entfernt von genialen Analysefunktionen wie Ganglinien, Zeitvergleich, Histogramm, Summenhäufigkeit und jetzt neu – einer Regressionsanalyse. Natürlich erfolgen Konfiguration und Bedienung wie gewohnt im Webbrowser. Das FlowChief Web BTB hebt sich ab durch unternehmensweites, paralleles Arbeiten mit einer unkomplizierten Rechteverwaltung.

Funktionsumfang

  • Monats- und Jahresberichte: einfache Erstellung ohne komplexe Parametrierung
  • Integrierte Schnittstellen zu den Landesämtern: (z.B. DaBay Bayern)
  • Formblätter für jedes Bundesland: (z.B.: Fremdwasserermittlung und Leistungsnachweis)
  • Benutzerdefinierte Berichte: Erstellen Sie flexibel zusätzliche Berichte
Mehr dazu im Video (öffnet in neuem Tab)

Teil der FlowChief Plattform

Ihre Vorteile

  • Keine externe Hardware oder Software: Keine zusätzliche Lizenz erforderlich, durchgängiges Navigationskonzept aus einer Hand
  • Konfiguration und Bedienung im Webbrowser
  • Systemweite Analyse von Verfahrensdaten: Nutzen Sie die FlowChief Analyse- und Reportingtools (Kurven, Anomalie-Erkennung, Dashboard oder Visualisierung)
  • Flexible und einfache Pflege von Labordaten: Direkt im Bericht, per App oder in Eingabemasken
  • Skalierbar 1: Bis zu 100 verschiedene BTBs auf einer FlowChief Plattform
  • Skalierbar 2: On-Premises, Hosting und SaaS-Optionen für verschiedene Kunden
  • Skalierbar 3: Paralleles, unternehmensweites Arbeiten am BTB
  • Skalierbar 4: Einfache und leistungsstarke Rechteverwaltung (anlagenteilspezifisch; lesen, eintragen, korrigieren)
  • Modular: Integriert in die FlowChief Leittechnik oder als Standalone-Lösung zur bestehenden Betriebsdatenerfassung bzw. Leittechnik

die Monats- und Jahresberichte

Deutschlandweit normkonform

zu den Anforderungen der Landesämter


Die Zuständigkeit für die Wasserreinhaltung liegt bei den Bundesländern, und der Föderalismus spielt hier eine zentrale Rolle. Mit FlowChief sind Sie als Betreiber dauerhaft konform mit den Anforderungen der Ämter. Durch das automatische Generieren von Formblättern und die direkte Übermittlung der Daten über amtliche Schnittstellen sparen Sie viel Zeit und umgehen bürokratische Hürden.

  • integrierte föderale Schnittstellen (z.B. DaBay Bayern, DWA Betrieb BW, EKVO Hessen)
  • Passende Formblätter für jedes Bundesland (z.B. Fremdwasserermittlung, Leistungsnachweis und mehr)

Mit dem FlowChief Web BTB bleiben Sie stets kompatibel mit den sich ändernden Schnittstellen und Formblättern. Wir stellen Ihnen diese zeitnah nach der Veröffentlichung zur Verfügung.

Unterstütze Berichte, Formblätter & Schnittstellen (öffnet in neuem Tab)

FlowChief Wassertage 2025

Vortrag auf YouTube ansehen (öffnet in neuem Tab)

Erfahren Sie alles über unser webbasiertes Betriebstagebuch für Kläranlagen in unserem PDF zum Download.

FlowChief als zentrale Energiedatenplattform

FlowChief als zentrale Energiedatenplattform

Unsere Arbeit mit SCHOTT

SCHOTT zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Spezialglas, Glaskeramik und weiteren High-Tech-Werkstoffen. Mit rund 17.400 Mitarbeitenden an über 30 Standorten weltweit ist der energieintensive Prozess der Glasschmelze ein zentraler Faktor. Daher stehen eine effiziente und möglichst klimaneutrale Produktion sowie die kontinuierliche Erfassung, Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs und der eingesetzten Energieträger im Mittelpunkt.

Bereits seit 2011 ist FlowChief die zentrale Drehscheibe für Energiedaten im Unternehmen und damit zentraler Knotenpunkt für rund 35.000 Datenpunkte und 250 Benutzer.

Globales Energiedatenmanagement

Die skalierbare Plattform fungiert als globales SCHOTT Energiedatenmanagement inkl. Abrechnung. Auch das Energieleitsystem am Standort Mainz ist Teil der Lösung. FlowChief schafft dabei den Spagat der unterschiedlichen Anforderungen dieser Aufgabengebiete. Im Energiemanagement kommt es auf belastbare Archivdaten an. Im Bereich des Energieleitsystems liegt der Fokus auf der Überwachung und Steuerung der Anlagen (Strom- und Erdgasversorgung, Druckluft- und Kälteerzeugung, Wassertechnik, etc.) in Echtzeit.

Luftaufnahme SCHOTT Werksgelände Mainz (Quelle: SCHOTT)

Heterogene, standortübergreifende Datenerfassung

Besondere Herausforderung ist die heterogene, standortübergreifende Datenerfassung. FlowChief fügt sich als herstelleroffenes System flexibel in die bestehende Infrastruktur ein. Herzstück ist der hochverfügbare redundant ausgeführte Server am Hauptstandort in Mainz. Auf diversen Wegen laufen hier die Energiedaten der globalen Standorte zusammen.

  • Universalmessgeräte verschiedener Hersteller (u.a. Siemens, Janitza, Gossen Metrawatt)
  • Lastgangdaten der Versorger über unterschiedliche Formate (MSCONS, csv, xml…)
  • Funkbasierte Datenerfassung über LoRaWAN und MQTT
  • Proprietäre Protokolle mehrerer Hersteller (u.a. GMC ECL)
  • Daten von SPSen verschiedener Hersteller
  • Datenerfassung von Drittsystemen
  • Mobile & manuelle Datenerfassung über die FlowChief scadaApp

Daten in Echtzeit

Alle Daten stehen sowohl in Echtzeit zur Prozessvisualisierung und Alarmierung als auch als Archivdaten für das Energiedatenmanagement zur Verfügung. Darüber hinaus werden über Standardschnittstellen wie OPC-UA oder einen automatisierten MSCONS-Export Drittsysteme innerhalb und außerhalb der SCHOTT AG mit Daten bedient. Auch EVUs erhalten Lastganginformationen per FTP-Push.

Vortrag-e-Gem-HM-2023

360° Energiedatenmanagement

bei der SCHOTT AG

Vortrag zum Thema „Transparenz vom Zähler bis zur Kostenstelle“ auf ENERGY 4.0 Stage der Hannover-Messe 2023

Energiedatenmanagemet

nach ISO 50001

Das Energiemanagement-Modul e-Gem stellt, aufbauend auf der detaillierten Datenbasis, die für das Energiemanagement nach ISO 50001 nötigen Software-Tools zur Verfügung.

  • Plausibilisierung und Überwachung des Messkonzeptes
  • Ermittlung von signifikanten Energieverbrauchern (SEUs)
  • Kennzahlenbildung nach ISO 50006
  • Effizienzmaßnahmen-Management
  • Flexible leistungsstarke Reporting-Funktionen
Standard-Report zur energetischen Klassifizierung (Verbrauchertypen nicht original)

Verursachergerechte Energieabrechung

Komplette Abbildung mit FlowChief

Gestiegene Energiekosten rücken die unternehmensinterne verursachergerechte Verteilung der Energiekosten zunehmend in den Fokus. Der Prozess wird mittlerweile komplett in der Software abgebildet.

  • Automatische Synchronisierung mit dem ERP-System. Stammdaten und Konfigurationen werden automatisiert unter Berücksichtigung der Historisierung übernommen
  • Daten-Plausibilisierung durch virtuelle Messstellen und anpassbare Toleranzschwellen
  • Archivwertkorrekturen orientiert an die Funktionen des Metering-Codes
  • Auditkonformes Protokollieren sämtlicher Änderungen
  • Verteilung der Energiemengen auf die mehrstufige Kostenstellenstruktur
  • Bereitstellung des fertigen Abrechnungs-Datenpaketes an das ERP-System
Messkonzeptplausibilisierung

Die Anforderungen an Energiedaten werden zunehmend komplexer und schnelllebiger. Bereits heute ist sicher, dass eine durchgehende Transparenz der Energieverbräuche – vom Messgerät bis zur Kostenstelle – entscheidend für den zukünftigen Unternehmenserfolg sein wird.

FlowChief Verantwortlicher

Sprechen Sie uns an!

Bereits seit 2011 ist FlowChief die zentrale Drehscheibe für Energiedaten und damit zentraler Knotenpunkt für mehr als 250 Benutzer.

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„Wissen, was verbraucht wird“

„Wissen, was verbraucht wird“

eine Energiemanagement Fallstudie am Beispiel des Klärwerks Kitzingen

Sind Kläranlagen kommunale Energieschleudern?

Kostenreduktion und CO2-Fußabdruck

Kläranlagen sind im kommunalen Umfeld mit die größten Energieverbraucher. Eine Kläranlage auf Energieeffizienz zu trimmen ist eine recht komplexe Angelegenheit, die eine ganzheitliche Betrachtungsweise voraussetzt. Warum ist das so? Kläranlagen sind heterogene Gesamtsysteme aus verschiedenen Prozessen, Maschinen und Anlagen. Getrieben durch dynamische Parameter, wie Zulaufmengen, behördliche Auflagen und neuen technologischen Möglichkeiten findet auf Kläranlagen ein stetiger Modernisierungsprozess statt. Neben der zunehmenden Automatisierung, der Optimierung der Reinigungsleistung steht hierbei der energieeffiziente Betrieb und damit die Kostenreduktion bzw. der CO2-Fußabdruck der Anlage im Vordergrund.

Einsparpotenzial bestimmen

Wie ist der aktuelle Zustand?

Grundlage für jede Energieeinsparmaßnahme ist die Kenntnis über den derzeitigen Zustand – der energetischen Ausgangslage – der Anlage. Dafür nötig sind Daten und Erfahrungswerte. Im Falle des Klärwerks Kitzingen war eine breite Datenbasis bereits in der FlowChief Leittechnik vorhanden. Dieser Unterbau hat zudem den Vorteil, dass beliebige Datenquellen angezapft werden können. Neben Messgeräten, Sensoren und Labordaten können so auch Daten von Drittsystemen, Energieversorgern (MSCONS) oder Wetterdiensten ohne Verluste erfasst werden.

Wie sind hier die Erfahrungswerte auf anderen Anlagen? Leitsysteme, Datenbanken (Historian) und Betriebstagebücher sind oftmals bereits vorhanden. Diese Systeme verfügen erfahrungsgemäß nicht über die Möglichkeit eine Energiemanagement in guter Qualität umzusetzen. Das liegt vor allem auch daran, dass ein Energiemanagementlösung wie der Name schon sagt, ein kontinuierlicher, niemals abgeschlossener Prozess ist. Die Parametrierung muss also einfach sein. e-Gem ist eine herstelleroffene Energiemanagement Lösung, die modular mit einer FlowChief Leittechnik oder alternativ als Stand-Alone Lösung mit den bestehenden Lösungen harmoniert. Der Datenaustausch mit Bestandssystemen ist durch Schnittstellen wie OPC UA, MQTT, REST oder auch Dateischnittstellen sehr einfach möglich.

Abbildung 1 Betriebsleiter Jürgen Orth (l.) und FlowChief Energiemanager Tobias Knoll erläutern die Kennwerte der Anlage über ein Dashboard. (Foto: FlowChief)

Mehr Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung ausnutzen

Mit e-Gem von FlowChief

Das Klärwerk Kitzingen um den Betriebsleiter Jürgen Orth arbeitete bereits seit Jahren an einem möglichst energieautarken Betrieb der Anlage. „Wir haben in vielen Jahren einige Maßnahmen auch ohne Energiemanagementsystem umgesetzt,“ so Jürgen Orth, „nur stießen wir hier immer mehr an unsere Grenzen. Es geht oftmals nicht nur um den absoluten Verbrauch von Aggregaten. Ab einer bestimmten Qualität müssen verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt werden, um wirklich zu wissen, wie effizient die Anlage läuft.“

So wurde der Entschluss gefasst mit Unterstützung der Firma FlowChief ein softwaregestütztes Energiemanagement umzusetzen und so weiter an der Optimierung der Anlagen zu arbeiten. Die Software ist nach den aktuellen Anforderungen der ISO 50001:2018 zertifiziert und deckt sich so mit den Anforderungen der Kitzinger Anlage. Die Projektumsetzung durch Spezialisten von FlowChief hat zudem wenig eigene personelle Ressourcen des Klärwerks gebunden.

Abbildung 2 Zählerstruktur im Flussdiagramm mit Verbrauchsmengen, aktueller Einspeiseleistung, Zählerständen und Kosten. Verlustmengen und Schwächen im Messkonzept können so identifiziert werden. Nicht plausible Daten und Grenzwertüberschreitungen werden farblich markiert und können analysiert werden.

Energiebedarf und Abhängigkeiten erfassen

Strukturierung der bestehenden Zähler

Wichtiger erster Schritt zur Optimierung des Energieverbrauchs ist eine Strukturierung der bestehenden Zähler. Das Abbilden der Zählerhierarchie über Beziehungen zwischen den Zählern, zusammen mit bilanziellen Zählpunkten wie Restmengen, Summen oder prozentualen Verteilungen, stellt die Hauptverbraucher heraus und lässt Schwächen in der Datenerfassung bzw. Verluste im System erkennen. Bereits durch diesen ersten Schritt konnten am Klärwerk Kitzingen Lücken im Messkonzept aufgespürt werden. Mit dem Schließen dieser Lücken werden zukünftig sämtliche Energieflüsse auf der Anlage transparent. In Abbildung 2 ist die Zählerstruktur am Beispiel Strom aufgezeigt. Entsprechend lässt sich die Struktur auch für Wasser-, Wärme- oder auch Schlammmengen bilden.

Kernaspekt der ISO 50001 ist die Identifizierung der Hauptverbraucher (SEU: Significant Energy Users). Ohne eine durchgängige Zählerstruktur ist die Ermittlung und Überwachung dieser Hauptverbraucher nicht möglich. Erst ein Verknüpfen der Zähler macht deutlich, wo diese energieintensiven Prozesse liegen. Eine anschauliche Darstellung, welche die Zählerstruktur mit den Mengen zusammenführt, ist das Sankey-Diagramm, welches in e-Gem für online und Archivwerte genutzt werden kann.

Abbildung 3 Identifizierung der Strom SEUs (Significant Energy Use) mit dem Sankey-Diagramm

Einfache Leistungsvergleiche

Welche Kennzahlen sind wichtig?

Hauptziel bei der Einführung eines Energiemanagement ist die Verbesserung der Energieeffizienz. Um die Maßnahmen zur energetischen Optimierung zu bewerten sind die absoluten Verbräuche von Aggregaten und Anlagenteilen nur bedingt aussagekräftig. Starkregenereignisse, Trockenperioden, Kofermente sind dynamische Parameter mit direktem Einfluss auf die Prozesse innerhalb des Klärwerks. Besonders die komplexen biologischen und verfahrenstechnischen Zusammenhänge auf Kläranlagen erfordern die Berücksichtigung dieser Parameterwerte bei der Bewertung der Energieeffizienz. Einen Ansatz hierzu liefert das Arbeitsblatt A216 der DWA. Die hier vorgeschlagenen Kennzahlen lassen sich mit Standard-Funktionen von e-Gem darstellen und ermöglichen so ein belastbares Benchmarking unter Berücksichtigung der verschiedenen Anlagenzustände und Einflusswerte. Vergleichbar werden die Kennzahlen durch Bezug auf den Einwohnerwert (EW-Wert). Dieser Wert bildet sich aus dem Zufluss zur Anlage und dem chemischen Sauerstoffbedarf (CSB-Konzentration). An dieser Stelle kommt auch in Kitzingen der Vorteil der Kombination mit dem Leitsystem zum Tragen. Der Zufluss zur Anlage liegt im Leitsystem bereits, als automatisiert erfasste Datenreihe vor. Um aus diesen Mengen den EW-Wert zu ermitteln, müssen die CSB-Messungen, welche als 24-h Labormessungen vorliegen, mit den Zuflussmengen verrechnet werden. Dafür war in der Vergangenheit noch ein nachgeschaltetes Excel-Tool nötig. Die Abbildung der Funktion in e-Gem erspart den Mitarbeitern Zwischenschritte, die Zeit in Anspruch nahmen und zusätzliche Fehlerquellen darstellten.

Das DWA A-216 liefert einen guten Ansatz, um die Energieeffizienz der eigenen Anlage einzuordnen. Eine tiefergehende Analyse auf Teilprozess- oder Aggregatsebene erfordert jedoch Werkzeuge, um relevante Einflussfaktoren zu ermitteln und dann unter Berücksichtigung dieser Einflussfaktoren die Entwicklung der Energieeffizienz zu bewerten und im laufenden Betrieb zu überwachen.

Über x/y Korrelationen, wie in Abbildung 4, lassen sich Zusammenhänge zwischen verschiedenen Werten im laufenden Betrieb im Dashboard darstellen. Abweichungen vom Regelbetrieb können so einfach erkannt werden. Im Beispiel wird der Verbrauch der Aggregate über der Fördermenge des Einlaufhebewerks aufgetragen. Der Anlagenbetreiber spart sich damit die Zeit mehrere Messreihen nebeneinander zu legen und sieht auf Anhieb, ob ein Eingreifen nötig ist. Für tiefergehende Analysen, die grafisch nicht mehr darstellbar sind, steht auch ein Tool zur Regressionsanalyse zur Verfügung. Damit können die Einflüsse mehrerer Faktoren auf den Energieverbrauch ermittelt und bewertet werden.

Damit erfüllt die Software einen weiteren zentralen Punkt der ISO 50.001. Die Ermittlung und Berechnung von Energieleistungskennzahlen mit mehrere Einflussfaktoren sind Bestandteil der ergänzenden Richtlinie ISO 50.006.

Abbildung 4 Ausreißer im Stromverbrauch des Einlaufhebewerks können sehr einfach über eine X/Y Korrelation erkannt werden.

Grafischen Aufarbeitung der Daten

Das Dashboard

Entscheidend für den Erfolg des Energiemanagements ist es, Informationen in der richtigen Form an die richtigen Stellen zu visualisieren. Mit einem flexiblen Berichtswesen und individuell konfigurierbarer Dashboards bietet e-Gem mächtige Werkzeuge, die intuitiv und einfach konfiguriert werden können. Besonders die Dashboards bieten auf Kläranlagen den Mehrwert komplexe Zusammenhänge zwischen einzelnen energierelevanten Prozessgrößen anschaulich darzustellen. Besonders beim meist größten Einzelverbraucher der Kläranlage, der Belebung, müssen verschiedene Prozessgrößen in Kombination betrachtet werden. Erst dadurch ist es möglich zu bewerten, ob der maximale Drucksollwert berechtigt war, oder ob eine Nachjustierung in der Steuerung der Belebungsgebläse nötig ist.

Abbildung 5 Ausreißer im Drucksollwert! Visualisiert mit einer Heatmap – Jürgen Orth bei der Ursachenforschung in der Gebläsestation.

Mit e-Gem ist es möglich jeden Prozess, jedes Aggregat und jede Teilanlage zu monitoren und auf Energieeffizienz zu überwachen. Kennwerte wie Pumpenarbeitspunkte, Wirkungsgrade, BHKW Auslastungen oder Lastspitzen können in Echtzeit visualisiert werden. Berechtigte Mitarbeiter des Klärwerks sind jederzeit im Stande sich individuelle Dashboards zu diesen Zusammenhängen zu erstellen.

Ein Umsetzungsbeispiel für die Wärmeerzeugung und den BHKW Betrieb: Wärme fällt in Kläranlagen oft als Abfallprodukt an. Mit e-Gem wird im Klärwerk Kitzingen dargestellt welcher Anteil der Wärme aktuell über die Notkühler vernichtet werden muss und wann in der Vergangenheit besonders hohe Wärmevernichtungsgrade zu beobachten waren. Diese Daten sind elementar für mögliche zukünftige Projekte wie z.B. die Trocknung von Klärschlamm.

Abbildung 6 Wärmevernichtungsgrad – Aktuell, und im Zeitlichen Verlauf pro Blockheizkraftwerk.
Abbildung 7 Monitoring des thermischen und elektrischen Wirkungsgrads der Blockheizkraftwerke auf Knopfdruck. Die Effizienz des BHKW Betriebs kann so gut überwacht werden.

„Wir werden spätestens 2023 ein neues, gut regelbares BHKW als zusätzlichen Energieerzeuger im Klärwerk einbinden. Im Moment erarbeitet ein Ingenieurbüro dafür ein Energiekonzept. e-Gem ist für uns eine wertvolle Datenbasis für diese Dimensionieren.“

Eines steht bereits fest: Mit dieser Investition wird für das Klärwerk Kitzingen der energieautarke Betrieb in greifbare Nähe rücken.

„Der A216 Energiecheck der DWA kann mit e-Gem detailliert umgesetzt werden.“

Was kann im Zuge der Einführung eines Energiemanagementsystems mit der Kommunalrichtlinie gefördert werden?

Lizenzkosten für Software (zuwendungsfähige Ausgaben bis max. 20.000 €)

  • Erweiterung Energiemanagement ihrer bestehenden FlowChief Leittechnik
  • Erweiterung einer bestehenden Energiemanagement-Lösung
  • Energiemanagement Lösung parallel (und autark) zu Ihrer bestehenden Leittechnik

Messtechnik (zuwendungsfähige Ausgaben bis max. 50.000 €)

  • Einbau von Universalmessgeräten
  • Einbindung in Leittechnik und Energiemanagement

Externe Dienstleistungen

  • Energiemanagementberatung durch FlowChief oder FlowChief Partner
  • Integration, Engineering oder Erweiterung durch FlowChief oder FlowChief Partner
  • Schulung des Personals

Erstzertifizierung des EMS nach einem anerkannten Zertifizierungssystem

Personalausgaben für zusätzlich geschaffene Stellen

Auch investive Maßnahmen, die Sie im Zuge Ihres Energie-, Umwelt- oder Ressourcenmanagements umsetzen sind förderfähig. Hier einige Beispiele:

  • Der Einbau energieeffizienter Motoren und Pumpen inkl. der nötigen EMSR Technik
  • Optimierung der Energieeffizienz durch dynamische Steuerung von Pumpen
  • Maßnahmen zur Reduktion von Wasserverlusten (Fallstudie beachten: Das Frankfurter Wassernetz wird digital)

Die Förderfähigkeit von Maßnahmen und Komponenten ist sehr transparent in der Richtlinie beschrieben: Kommunalrichtlinie

web.HMI

web.HMI

sichere Vor-Ort-Bedienung von Anlagen beim Wasserverband Eifel-Mosel
HMI-Lösungen funktionieren autark von der Leittechnik – die Überwachung und Bedienung der Anlage ist so jederzeit möglich. Die native Webtechnologie macht eine Verbindung auf das HMI mit mobilen Endgeräten jederzeit möglich.

Der Zweckverband Eifel Mosel (ZWEM) betreibt zur Trinkwasserversorgung der ca. 85.000 Einwohner des Verbandsgebiets 91 dezentrale Bauwerke wie Hochbehälter oder Brunnen. Seit 2019 migriert der Verband überwiegend in Eigenregie sein in die Jahre gekommenes Prozessleitsystem, das sich in der Zentrale in Wittlich befindet, auf eine neue FlowChief Leittechnik. Einen Großteil der Arbeiten macht dabei die Modernisierung der Automatisierungstechnik in den Bauwerken aus. Die manuelle Steuerung von Maschinen und Aggregaten über Bedienelemente am Schaltschrank wird ersetzt durch HMI Panel-PC mit Touch-Funktionalität, so dass Mitarbeiter auch im Notfall oder bei Wartungen problemlos Prozesse und Anlagen vor Ort steuern und überwachen können. Aufwändige Arbeiten in Schrankbau und Verdrahtung entfallen für die technischen Mitarbeiter fast vollständig.

Wie aber funktioniert die sichere Anbindung der Bauwerke an die zentrale FlowChief Leittechnik im Detail, wie werden die HMI-Lösungen projektiert und wie ist es möglich die große Anzahl von Systemen mit Updates zu versorgen? Alles Fragen, die für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb von Anlagen dieser Größenordnung von entscheidender Bedeutung sind.

Der ZWEM verbaute für die Automatisierung der Bauwerke abhängig von der Anlagengröße Siemens S7 Steuerungen der Serien 1200 und 1500. Die Stationen sind überwiegend über private Standleitungen und SHDSL-Technologie mit der Zentrale verbunden. Für die Anbindung von Bauwerken ohne eigene Leitungen wird auf LTE (VPN) zurückgegriffen. Wichtige Anlagen verfügen zudem über eine Wegeredundanz. Router erkennen fehlerhafte SHDSL-Strecken und leiten automatisch über die Backup-Route LTE in die Zentrale. Die eigentliche Kommunikation zwischen SPS und zentraler Leittechnik erfolgt über das standardisierte Protokoll IEC 60870-5-104. In der Zentrale verfügt die FlowChief Leittechnik über eine native IEC 60870-5-104 Schnittstelle, auf deren Basis eine herstellerübergreifende Kommunikation problemlos möglich ist.

Durchgängiges Gesamtkonzept und einmaliges Engineering

so wie es sein sollte

Auch die Projektierung des zentralen FlowChief Leitsystems wird durch die Mitarbeiter des ZWEM übernommen. „Da die Anlagenstrukturen relativ identisch sind und FlowChief bereits eine Vielzahl von Beispielen und Bibliotheken mitliefert, ist die Einbindung neuer Bauwerke einfach und schnell umzusetzen“, so Tobias Görres, zuständiger Elektrotechniker beim ZWEM. Die durchgängige Objektorientierung reduziert den Aufwand nochmals und führt zu Ergebnissen mit geringer Fehlerquote. Inbetriebnahme und Signaltest sind auf dieser Basis schnell erledigt.

Die erstellten Prozessbilder der einzelnen Anlagen können aus der Zentrale ohne großen Aufwand mit den HMI-Lösungen synchronisiert werden, so dass sich der Engineering Aufwand für die HMI-Visualisierung in Grenzen hält.
Die Mitarbeiter finden sich durch die identische Visualisierungsbilder und Bedienkonzepte gut zurecht und profitieren vom benutzerfreundlichen Aufbau des User Interfaces. Auch neue Mitarbeiter haben keine Schwierigkeiten sich mit der Bedienung der Anlage über die Visualisierung zurecht zu finden.

FlowChief web.HMI verfügt über eine datenbankgestützte Archivierung, so dass analoge und digitale Signale auch am HMI analysiert werden können.

Das Engineering der Anlagen erfolgt ebenfalls ausschließlich per Web-Kommunikation (HTTPS). Über das vorhandene VPN-Netz können so die Geräte bei entsprechender Berechtigung sehr komfortabel konfiguriert werden. Die Kommunikation des HMI mit den SPS-Steuerungen erfolgt aufgrund der Echtzeitfähigkeit und des einfacheren Engineerings per S7 TIA Verbindung. So werden minimale Wertaktualisierungs-Geschwindigkeiten von bis zu 100 ms erreicht. Betriebsmeldungen, Störungen oder Messwerte werden in der Datenbank für einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen archiviert, so kann ein Prozessverhalten auch am HMI analysiert werden.

Das HMI verfügt über eine eigene Rechte- und Zugriffsverwaltung, die auch an eine Active-Directory des Betreibers angebunden werden kann (LDAP). Benutzer müssen so nicht aufwändig für jedes Gerät gepflegt werden. Auch eine Autorisierung per Hardware-Token ist möglich. Der Zweckverband Eifel Mosel schützt seine Anlagen zudem durch bauliche Maßnahmen und eine Objektschutzüberwachung.

FlowChief Panel-PCs

für das perfekte Plug-and-Play-Erlebnis

Der ZWEM nutzt für das HMI die Komplettlösung aus Panel-PC und web.HMI-Software von FlowChief. Aus der breiten Palette an Panels in unterschiedlichen Größen und Leistungsstärken greift Eifel-Mosel auf wirtschaftliche Panels mit 12 oder 15 Zoll Bildschirmgröße zurück. Die Panels verfügen über eine robuste IP 65 Glasfront sowie eine lüfterlose Kühlung und ermöglichen einen wartungsarmen, langlebigen Betrieb.

„Die Panels werden mit dem aktuellen Betriebssystem Windows IoT LTSC und vorinstallierter FlowChief Software geliefert. Wir können nach dem Auspacken sofort mit der HMI-Applikation beginnen und sparen so viel Zeit bei der Einrichtung der Hardware“, freut sich Tobias Görres.

Datenblätter

Neugierig auf FlowZustände?

Insights, Updates und Know-How rund um FlowChief

Version 7.1

Version 7.1

Next Level Engineering

Projekte smart und effizient umsetzen

Durchgängige Objektorientierung für effiziente Projekte

  • Durchdachte Objektorientierung vom Datenmodell bis zur Visualisierung für mehr Effizienz im Engineering
  • FlowChief XML-Interface – automatisieren Sie Engineering-Aufgaben, indem Sie Ihre Entwicklungsumgebung einbinden
  • Das FlowChief Datenmodell mit „Suchen/Ersetzen“ schnell wie noch nie bearbeiten
  • Neue Features im Imager-Relaunch – für mehr Effizienz im Engineering der Visualisierung

Vertikales Engineering

Der neuralgische Punkt in der Projektumsetzung ist die Schnittstelle zwischen Automatisierungsebene und HMI bzw. Leittechnik. Verschiedene Produkte, unterschiedliche Zuständigkeiten und komplexe Datenmodelle führen zu großem Aufwand. Die Fehlerquote steigt besonders bei größeren Projekten und damit wachsen auch die Kosten exponentiell.

Datenpunktlisten gehören mit FlowChief Version 7.1 der Vergangenheit an. Informationen aus Geräten wie Steuerungen werden, soweit vorhanden, automatisiert übernommen. Die neu geschaffenen Objekttypen fügen weitere Informationen zur vollständigen Parametrierung des Datenmodells hinzu. Das Datenmodell wird somit nicht parametriert, sondern vollständig generiert. Neue Anlageninstanzen können so per Knopfdruck erweitert werden. Objekte werden per Drag & Drop in die Visualisierung eingebunden und können pro Instanz beliebig oft dupliziert werden.

Schritt für Schritt

  1. Datenquellen bzw. Automatisierungsgeräte (SPS) beinhalten Instanzen von Funktionsbausteinen oder Datentypen
  2. Soweit in der Datenquelle Informationen hinterlegt sind (Symbolik, Metainformationen), können gespiegelte Objekte per Knopfdruck in FlowChief generiert werden
  3. Objekte können mit FlowChief-internen Parameterwerten versehen werden (Alarm, Archivierung, Grenzwerte, Visu-Objekt)
  4. Objekte können als Objekttyp abgespeichert werden
  5. Instanzen dieser Objekttypen können per Knopfdruck generiert werden
  6. Jedes Objekt kann in der Visualisierung per Drag & Drop in die Visualisierung eingebunden werden
  7. Änderungen in der Datenquelle oder im FlowChief Datenmodell können durch eine erneute Synchronisierung angepasst werden
Video zum Thema

XML-API-Interface

Ab Version 7.1 verfügt FlowChief kostenfrei über ein integriertes Engineering-XML-Interface. Dieses Interface kann für einfache Im- und Export-Aufgaben und die Synchronisation der Konfiguration verwendet werden. In Projekten mit objektorientierter Struktur kann dieses Interface auch dazu genutzt werden systemweit die FlowChief Konfiguration zu erstellen.

  • Schnittstelle zur automatisierten FlowChief Systemparametrierung
  • Datenmodell, Benutzerverwaltung, Kurvenkombinationen und Wartungen
  • Netzwerk- und internetfähig (Aufruf sicher via TLS-Webservice und Login)
  • Manuelle XML-Im- und Exportfunktionalität

Ihre Vorteile

  • Mehr Effizienz durch schnelle und fehlerfreie Ausführung von Engineering-Aufgaben
  • Generieren statt Parametrieren
  • Einfache Verwaltung verteilter FlowChief Systeme (Synchronisation)
  • Gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit durch kürzere IBN-Phasen
  • Einfache Backup- und Wiederherstellungsmethode

Plantexplorer

Smartes Engineering

Signaltest

Signaltest auch remote an der Anlage vor Ort mit der FlowChief scadaApp

Ein Signaltest sollte die Kommunikationskette vom Sensor bis zur Visualisierung abdecken. Bei der Inbetriebnahme ist diese Prozedur sehr aufwändig, dokumentiert wird sie bisher meist in Excel-Listen. In FlowChief können Sie hier direkt am Ende der Kommunikationstrecke den Status dokumentieren: Wert in Ordnung? Check-Box „Signal-Test in Ordnung“ setzen, fertig. Im Audit lässt sich zudem nachvollziehen, wer wann den Signaltest durchgeführt hat.

  • Die Prüfung jedes Signals auf Korrektheit kann direkt im Plantexplorer erfolgen
  • Die Statusprüfung kann auch mobil via scadaApp erfolgen
  • Lückenlose Dokumentation des Status im Leitvorgangsarchiv (Audit)
Video zum Thema

Suchen und Ersetzen

Sie kennen „Suchen und Ersetzen“-Funktionalitäten von Notepad, Excel oder Word? Nutzen Sie diese jetzt auch in FlowChief.

  • Auswahl eines definierten PV-Bereichs
  • Suchen nach Parameterwerten (AKS, Signal, Zugriffspfad, Meldeschablone etc.)
  • Steuerfunktionen wie Wildcard, Groß- und Kleinschreibung
  • Einschränkung der Suche auf definierte Parameterwerte
  • Einzelne „Suchen und Ersetzen“ – Alle „Suchen und Ersetzen“

Ihre Vorteile

  • Höchste Performance bei der Parametrierung des Datenmodells
  • Hohe Flexibilität durch eine Vielzahl von Steuerfunktionen und Filtern
  • Einfache Online-Parametrierung ganz ohne Projektierungssoftware
Video zum Thema

Weitere Highlights

  • Optional parametrierbare Icons auf Anlagenteile
  • Ordner werden zu Objekten (Objekttyp, Visu-Objekt, Startadresse)
  • Synchronisation des Datenmodells auf Basis von Objekttypen
  • Anlagenteilspezifischer Im- und Export der Konfiguration
  • Einfaches Kopieren von Parameterwerten in die Zwischenablage (Tooltip)
  • Kontextmenü auch auf Ordner
  • Neuer PV-Typ „Datum/Uhrzeit“
  • Zähler: Optimerte Wertquellen für Impulse und Betriebsstunde
  • Dateiexplorer zur Pflege des Dokumentenmanagementsystems (DMS)
  • Änderung der Anlagenbaumbreite per Drag & Drop
Video zum Thema

Imager Redesign

Neue Features im Imager – für mehr Effizienz im Engineering der Visualisierung

  • Optimierte, neu gegliederte Werkzeugleiste
  • Anlagenbaumbrowser – ziehen Sie Objekte aus dem Anlagenbaum direkt in die Visualisierung
  • Überarbeiteter Dateibrowser – einfacher Wechsel zwischen Visu-Runtime, Examples und lokalem Dateisystem
  • Starten der Visualisierung / des aktuellen Bildes direkt aus dem Imager
  • Adressbuch mit letzten Verbindungen
  • Maskierung von Statuswörtern
  • Reaktion auf Meldungskategorien
  • Google Maps: Einfache Parametrierung von KML-Dateien zur Anzeige von Geodaten, z.B. zur Anzeige von Infrastrukturobjekten in der Karte
  • Plantexplorer-Werkzeug zur Einbettung von tabellarischen Datenpunklisten (z.B. Sollwerte)
Video zum Thema