Sicherer Betrieb für Infrastruktur & Industrie

Sicherer Betrieb für Infrastruktur & Industrie

NIS2 und KRITIS technisch beherrschen

Sicherheit für kritische Systeme

NIS2 technisch sicher umsetzen

Ob Wasserversorger oder Stadtwerke: Wenn aktuelle Regulatorien den „Stand der Technik“ neu definieren, brauchen Sie eine smarte Lösung. Mit FlowChief erhalten Sie die Plattform, die Komplexität spürbar reduziert und Ihre Konformität mit NIS2 und CRA garantiert.

Ihre FlowChief Vorteile zur NIS2 und KRITIS Umsetzung auf einen Blick:

  • Zertifizierte Sicherheit: Informations-Sicherheits-Managementsystem (ISMS) nach ISO 27001 für Entwicklung und Prozesse.
  • Web-Architektur: Browser-Client mit durchgehender TLS-Verschlüsselung – konzipiert für sichere Netzübergänge & Monitoring.
  • Segmentierung: Unterstützung etablierter Zonenkonzepte für IT und OT (vertikal und horizontal).
  • Security Quick Check: Ihr auditfähiger Ist-Stand der Leittechnik als Bewertungsgrundlage.
Security Quick Check anfragen
Zertifizierung nach ISO 27001

Das regulatorische Umfeld für Ihre NIS2 und KRITIS Umsetzung

Das „Resilienz-Trio“

Die gesetzlichen Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen wurden grundlegend verschärft. Die Trennung von IT-Sicherheit und Anlagensicherheit ist nicht mehr zeitgemäß – Sicherheit erfordert einen ganzheitlichen Ansatz auf System- und Komponentenebene.

NIS2 (§ 30 BSIG – Digitaler Schutz)

Das Fundament der Cyber-Sicherheit. Fokus liegt auf der digitalen Absicherung der IT/OT-Infrastruktur, Risikomanagement und verpflichtenden Meldeprozessen bei Vorfällen

KRITIS-DachG (Physische Resilienz)

Fokus auf physische und operationelle Sicherheit. Ziel ist der All-Hazards-Schutz (z. B. vor Sabotage oder extremen Wetterereignissen) zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit

CRA (Cyber Resilience Act – Produktsicherheit)

Reguliert die Herstellerseite. Fordert „Security by Design“ und garantierte, transparente Update-Zyklen für vernetzte Hard- und Software über die gesamte Lebensdaue

Die organisatorischen Pflichten managen Sie. Die technischen Funktionen liefern wir.

Netzwerk-Segmentierung

FlowChief unterstützt die strikte Trennung von IT- und OT-Netzen. Unsere Web-Architektur ist für den sicheren Betrieb über Firewalls und DMZ-Konzepte ausgelegt.

Identitäts- & Zugriffsmanagement

Standardmäßige Integration von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Active Directory (AD/LDAP) sowie nahtlose Anbindung an zentrale IAM-Systeme als OAuth 2.0 / OIDC-Client. Feingranularität: Rechtevergabe bis auf Datenpunktebene (Lesen/Schreiben/Konfiguration).

 

Protokollierung & System-Monitoring

Auditfähige Speicherung von Zugriffen, Befehlen, und System-/Konfigurationsänderungen. Über standardisierte Schnittstellen (z.B. Syslog) lässt sich FlowChief in zentrale SIEM-Systeme integrieren.

 

Ausfallsicherheit (Business Continuity)

Wir verbinden Cyber- mit Anlagenschutz. Konzepte zur Notbedienung, Datenpufferung und redundante Server-Architekturen sichern die Betriebskontinuität bei Netzwerkunterbrechungen.

Vorbereitet auf den Cyber Resilience Act (CRA)

Der CRA wird die Anforderungen an Automatisierungssoftware ab Dezember 2027 rechtlich bindend definieren. Die FlowChief-Entwicklung ist bereits heute konsequent auf diese zukünftigen Standards ausgerichtet, um den legalen und updatefähigen Betrieb Ihrer Anlagen langfristig zu sichern.

IEC 62443 Vorbereitung

Zur Gewährleistung maximaler Produktsicherheit befinden wir uns intensiv im Vorbereitungsprozess für die Zertifizierung nach IEC 62443-4. Wir richten uns technisch konsequent an der IEC 62443-4-2 und liefern die entsprechende Dokumentation. Wir richten somit unsere Lösungen konsequent auf Security by Design und Security by Default aus.

Software-Transparenz

Wir setzen die kommenden CRA-Pflichten proaktiv um. Dies erreichen wir unter anderem durch die Bereitstellung von Software Bill of Materials (SBOM), etablierte Vulnerability-Handling-Prozesse inklusive Sicherheitsmeldungen sowie klar definierte Produktlebenszyklen für garantierte Security-Updates.

Sie benötigen Planungssicherheit für kommende Projekte?
In unseren detaillierten Mapping-Folien zeigen wir Ihnen nicht nur die technische Umsetzung des § 30 BSIG, sondern legen auch unsere konkreten Meilensteine zur CRA Konformität transparent dar.

Roadmap & Mapping-Folien anfragen

Eine Technologie. Passend für Ihre Rolle im Projekt.

Für Anlagenbetreiber & Werkleiter

Nachweispflichten technisch erfüllen. Die Regulatorik erhöht den Druck auf Betreiber von kritischen Infrastrukturen. FlowChief bietet Ihnen eine technologische Basis, die den geforderten „Stand der Technik“ abbildet, Audits nach etablierten Standards (z.B. B3S, ISO 27001) unterstützt und die Anlagenverfügbarkeit ohne ineffizientes Over-Engineering sicherstellt.

Für Systemintegratoren, Hersteller & Planer

Rechtssichere Planungsgrundlage. Vermeiden Sie Gewährleistungsrisiken bei Ihren Anlagen. Wir liefern Ihnen die erforderlichen Security-Features (MFA, TLS, Redundanzkonzepte) im Standard. So planen Sie zukunftssicher und erfüllen die Compliance-Anforderungen der IT-Abteilungen Ihrer Endkunden von Anfang an.

Nächste Schritte: Status quo bewerten und Maßnahmen planen

Nutzen Sie unsere Expertise, um Ihre bestehende Leittechnik auf die kommenden Anforderungen auszurichten.

Eine strukturierte Überprüfung des Ist-Zustands Ihrer Leittechnikinfrastruktur:

  • Analyse von Softwareständen, OS-Sicherheit und Backup-Prozeduren.
  • Prüfung der Netzwerkstruktur, Segmentierung und Firewalls.
  • Bewertung der Fernwirkanbindungen (OT-Kommunikation).

Ihr Ergebnis: Ein detaillierter Prüfbericht als fundierte Entscheidungsgrundlage für technische Upgrades.

Security Quick Check anfragen

Wie baut man zukunftssichere Anlagenstrukturen auf? Mit der richtigen Software.

Besuchen Sie unsere Experten auf der IFAT und lassen Sie sich zeigen, warum FlowChief genau dafür entwickelt wurde.

Neugierig auf FlowZustände?

Insights, Updates und Know-How rund um FlowChief

2G-Abschaltung

2G-Abschaltung

Läuft Ihre Anlage 2028 noch?

Vermeiden Sie den Blindflug

Sicher in die Zukunft

Nach über 30 Jahren steht die endgültige Stilllegung der 2G-Netze (GSM/GPRS) bevor. Die Mobilfunkprovider räumen die genutzten Frequenzen konsequent frei, um dringend benötigte Kapazitäten für die modernen Standards 4G/LTE und 5G zu schaffen. Was technologisch ein Fortschritt ist, bedeutet für bestehende Anlagen eine kritische Frist.
Ersetzen Sie 2G-Technik durch moderne, NIS2-konforme Fernwirklösungen.

Jetzt 2G check starten

GPRS war der Wegbereiter für die moderne M2M- und IoT-Kommunikation

Bin ich von der Abschaltung betroffen?

Machen Sie den Schnell-Check

Der Mobilfunk bildet das Rückgrat der Fernwirktechnik zu Ihren Außenstationen. Fällt das 2G-Netz weg, droht der „Blindflug“. Auch die SMS-Alarmierung der Leittechnik basierte lange Zeit auf 2G (GSM) und sollte geprüft werden.

Konnektivität

  • Ihre Situation / Ausstattung: Wir nutzen 2G oder 3G
    AKUT: Die Verbindung wird ersatzlos abgeschaltet. Handlungsbedarf besteht sofort.
  • Ihre Situation / Ausstattung: Wir nutzen bereits 4G (LTE)
    PRÜFUNG NÖTIG: Sind auch die SIM-Karten 4G-fähig? Alte SIMs blockieren oft moderne Hardware.
  • Ihre Situation / Ausstattung: Wir nutzen einen SMS-Störmelder als Fernwirktechnik
    AKUT: Ihre Störmelder nutzen GSM (2G). Dieses Netz wird abgeschaltet.
  • Ihre Situation / Ausstattung: Unbekannt
    HOCH: Blindflug-Gefahr. Ohne Inventur ist ein Ausfall unvorhersehbar.

Warum jetzt handeln?

So gehen Sie am Besten vor

Bestandsaufnahme & Audit

Bestandsaufnahme & Audit

Ziel: Volle Transparenz über Ihre 2G-Abhängigkeiten und deren Kritikalität.

  • Asset-Inventur: Detaillierte Erfassung je Station (SPS-Typ, Gateway, aktueller Funkstandard, Protokolle).
  • Schwachstellen-Analyse: Identifikation von „versteckten“ Abhängigkeiten (z.B. serielle Schnittstellen oder rein GSM-basierte SMS-Geber).
  • Priorisierung: Bewertung nach Ausfallrisiko und Bedeutung für den Gesamtbetrieb.

Ergebnis: Ein lückenloses Inventar und ein klarer Handlungsrahmen.

Partnerprogramm Systemintegration

Zielarchitektur & Migrationsplanung

Ziel: Ein belastbares, zukunftssicheres Konzept für Technik und Security.

  • Technologie-Design: Auswahl des optimalen Standards (4G, 5G, LTE-M, Übertragungsprotokoll) passend zum Use Case.
  • Security-Baseline: Integration moderner Sicherheitsfeatures (z.B. VPN/IPsec-Tunnel, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Netzwerk-Segmentierung).
  • Rollout-Plan: Festlegung von Meilensteinen, Zeitplänen und Budgetrahmen (auch als Basis für Ausschreibungen).

Ergebnis: Ein fertiges Umsetzungskonzept inklusive belastbarem Angebot.

Implementierung & Abnahme

Implementierung & Abnahme

Ziel: Reibungslose Umrüstung und Übergabe in den stabilen Dauerbetrieb.

  • Hardware-Upgrade: Fachgerechter Austausch von Modems, Routern und Datenloggern vor Ort.
  • System-Anpassung: Konfiguration von IP-Routen, Ports und OT-Security-Parametern in der Zentrale und SPS.
  • Qualitätssicherung: Funktionstests, Dokumentation der neuen Infrastruktur und Übergabe an das Betriebspersonal.

Ergebnis: Zukunftssichere Stationen, aktuelle Dokumentation und ein stabiler Betrieb.

Wer ist Ihr zuständiger Ansprechpartner?

Verantwortung nach Bausteinen

Ebene / BausteinWas wird benötigt? (Voraussetzungen)Partner & AnsprechpartnerIhre Verantwortung
Signal & Netz4G/5G Netzabdeckung
Stabiles Signal am Standort (ggf. Antennentechnik prüfen)
Netzbetreiber
(Telekom, Vodafone, Telefónica)
Verfügbarkeit prüfen
(Zeitpunkt der 2G/3G Abschaltung beachten)
ZugangAktuelle SIM-Karte & Tarif
LTE-fähige SIM-Karten und passende M2M-Datentarife
Provider
(z.B. Telekom, Vodafone, IoT-Reseller)
Kartenbestand und Verträge prüfen
Ggf. Austausch veranlassen
Hardware und Fernwirktechnologie4G-fähige Fernwirktechnik
Modems, Router, Datenlogger oder Fernwirkstationen mit 4G-Modulen
Systemintegratoren / Planer / FlowChiefInventur durchführen
Veraltete Bauwerke als Grundlage für Modernisierung identifizieren
ZentraleFlowChief Prozessleitsystem
Aktuelle Versionen
Systemintegratoren / FlowChiefUpdate durchführen
Softwareseitige Anpassung an neue Hardware sicherstellen

Fragen und Antworten

Was Sie noch zum Thema wissen sollten

Wie zukunftssicher ist 4G (LTE) für industrielle Anwendungen?

LTE bildet aktuell die robuste Basis für industrielle IP-Anwendungen (Fernwirken, VPN, Datenlogger). Es bietet eine breite Verfügbarkeit und wird noch über Jahre der Standard bleiben. 5G ist eine Ergänzung für High-Speed-Szenarien, für reine Fernwirktechnik aber oft nicht zwingend nötig.

 www.bundesnetzagentur.de/…/2GAbschaltung

Ich nutze noch 3G-Router, die problemlos laufen. Warum handeln?

Das ist ein Trugschluss. Da 3G in Deutschland bereits 2021 abgeschaltet wurde, laufen diese Geräte aktuell im „Fallback-Modus“ auf 2G. Sobald 2G abgeschaltet wird, gehen diese Geräte offline. Es gibt keinen weiteren „Rettungsanker“ nach unten.

www.bundesnetzagentur.de/…/2GAbschaltung

Wie finde ich heraus, welches Netz mein Router/Modem aktuell nutzt?

Prüfen Sie einen der folgenden Punkte:

  • Weboberfläche (UI): Suchen Sie unter „Status“ oder „Mobilfunk“ nach Access Technology (LTE/4G vs. GSM/GPRS/EDGE).
  • Signalwerte:
    • LTE/4G: RSRP/RSRQ/SINR
    • 3G: RSCP/EcNO
    • 2G: RSSI + „GSM/EDGE/GPRS“
  • Hardware-Check: Typenschild oder Datenblatt prüfen (unterstützte Standards: LTE/4G).

Wie finde ich heraus, ob meine eingesetzten FlowChief Logger 2G oder 4G Logger sind?

Prüfen Sie das Typenschild am Gerät, die ursprüngliche Rechnung oder die Artikelnummer in Ihren Unterlagen. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Ansprechpartner auf.

Mein Router kann LTE, hängt aber trotzdem im 2G-Netz. Woran liegt das?

  • SIM/Tarif: LTE ist auf der Karte nicht freigeschaltet.
  • Empfang: Das LTE-Signal ist am Standort zu schwach, das Gerät wählt das stärkere 2G-Signal.
  • APN: Falsche APN-Einstellungen verhindern die Einwahl ins 4G-Netz.
  • Konfiguration: Der Netzmodus steht auf „Auto“ ohne Priorisierung.
    • Lösung: Netzmodus testweise auf „LTE only“ setzen und APN-Einstellungen prüfen.

Was muss ich bei SIM-Karten beachten?

  • Tarif: LTE/5G muss explizit freigeschaltet sein.
  • SIM-Formfaktor: Standard/Mini/Micro/Nano bzw. eSIM (je nach Gerät).
  • Alter: Sehr alte SIM-Karten unterstützen oft technisch kein 4G/5G (Austausch nötig).
  • Vorsicht:
    • Manche Anbieter versenden bereits „neue SIM Karten“ die das 2G Netz nicht mehr unterstützen.
    • Typ: Vorsicht bei Multi-SIMs oder Roaming-Karten – diese buchen sich manchmal nicht korrekt ins 4G-Netz ein.

Welche Rolle spielt die Antenne beim Wechsel auf 4G?

Eine entscheidende. Alte Antennen decken oft nicht die notwendigen Frequenzbereiche für LTE ab.

  • Prüfen Sie Frequenzbereich, Stecker und Kabellänge (Dämpfung).
  • LTE-Router profitieren massiv von MIMO-Antennen (2 Antennenanschlüsse).

Mehr Infos zu den FlowChief Antennen finden sie hier.

Was passiert mit Regionen, die bislang nur 2G-Empfang haben?

Die Telekom plant, diese „weißen Flecken“ vor der Abschaltung mit 4G/5G zu versorgen.

  • Wichtig: „Netz verfügbar“ (laut Karte) bedeutet nicht automatisch „Empfang im Schaltschrank“.
  • Handlung: Messen Sie die Signalwerte vor Ort real aus und planen Sie ggf. Außenantennen ein.

Warum reicht ‘Abwarten’ oft nicht?

Eine Migration ist mehr als nur ein Geräteaustausch. Faktoren wie Lieferzeiten, Anpassung der Leittechnik, Port-Konfigurationen, VPN-Tunnel und Vor-Ort-Tests benötigen Zeit. Wer bis zum Schluss wartet, riskiert Ausfälle und hohe Kosten durch Ad-hoc-Maßnahmen.

Ist es sinnvoll, auf die Abschaltung von O2 zu warten?

Nein. Auch wenn O2 noch kein fixes Datum nennt, ist die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter (oft mit schlechterer Abdeckung in ländlichen Bereichen) für kritische Infrastruktur (KRITIS) ein hohes Risiko.

Wie gehe ich das Projekt am besten an?

  • Inventur: Welche Stationen nutzen noch 2G/GPRS oder alte SMS-Alarmierung?
  • Priorisierung: Welche Anlagen sind kritisch? Wo hängen Alarmketten dran?
  • Budget: Wann ist das nächste Investitionsfenster?

Was heißt ‘NIS2-ready’ bei IoT-Kommunikation bzw. Fernwirktechnik?

NIS2 ist kein Produktmerkmal, sondern ein Sicherheitsstandard. Dazu gehören:

  • Asset-Übersicht und Zugriffskontrolle.
  • Sichere Fernzugriffe (z. B. VPN, keine offenen Ports).
  • Patch-Management für Router. Der Wechsel auf 4G-Router ist der ideale Zeitpunkt, um diese Security-Baseline zu implementieren.

 www.bsi.bund.de/…/nis-2-regulierte-unternehmen

Gibt es Alternativen zu LTE/5G?

  • LTE-M: Gut für kleine Datenmengen, oft bessere Gebäudedurchdringung – aber schwierig für VPN/IPsec.
  • NB-IoT: Gut für kleine Datenmengen, hohe Gebäudedurchdringung – Nicht geeignet für fixe TCP Verbindungen.
  • Festnetz (DSL/Glasfaser): Oft am stabilsten, wenn verfügbar.
  • Richtfunk/Satellit/LoRaWAN: Nischen für spezielle Use Cases, abhängig von Latenz / Security/ Standort.
  • 450MHz: Schwarzfallsichere Netze speziell für KRITIS und Versorger – Netz befindet sich im Ausbau, Eigene Router mit 450MHz Technologie nötig, Anbindung meist über zentrale Firewall und Site to Site VPN.
  • Eigene Netze: Maximal kontrollierbar, aber aufwändiger.

Wie sieht es im Ausland (DACH/EU) aus?

  • Schweiz: 2G ist bereits komplett abgeschaltet.
  • Österreich: Kein fixes Abschaltdatum für 2G, aber 3G wird bis Ende 2025 abgeschaltet.
  • EU: Sehr unterschiedlich. Wer grenzüberschreitend agiert, muss sich auf einen Flickenteppich an Abschaltterminen zwischen 2025 und 2030 einstellen.

Noch Fragen zum 2G-Aus?

Kontaktieren Sie uns!

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wo bei Ihnen Handlungsbedarf besteht. Schreiben Sie uns einfach – wir geben Ihnen schnell eine klare Einschätzung und zeigen den nächsten Schritt auf.

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FlowChief 8.1 <br />
Service Pack 6 verfügbar

FlowChief 8.1
Service Pack 6 verfügbar

Unser neues Update ist verfügbar!

Was ist neu?

Das Wichtigste zum aktuellen Update

Dieses Update enthält Fehlerbehebungen, Funktionsverbesserungen und neue Funktionen. Die wichtigsten Änderungen finden Sie im Folgenden. Die vollständigen Release Notes stehen Ihnen wie gewohnt im Downloadbereichs zur Verfügung.

Hinweis zur Versionsnummerierung der Service Packs:

Ab sofort werden Service Packs nicht mehr fortlaufend nummeriert, sondern es wird jeweils eine Versionsnummer übersprungen.
Hintergrund ist die Einführung einer Beta-Phase für Service Packs. Während dieser Phase arbeiten wir mit einer separaten Kennung, die sich von der finalen Version unterscheidet.

Beispiel: Der letzte veröffentlichte Service Pack war Version 4, die neue finale Version trägt nun die Nummer 6.

Mit dieser Maßnahme möchten wir die Qualität und Stabilität unserer Software weiter verbessern und sicherstellen, dass nur umfassend getestete Versionen produktiv eingesetzt werden.

Hinweis zur Setup-Integritätsprüfung (SHA-256):

Zur Sicherstellung der Integrität unserer Setup-Dateien werden ab Version 8.0 alle FlowChief-Installationspakete mit einem SHA-256-Prüfsummenwert veröffentlicht.
Damit kann jederzeit überprüft werden, ob ein heruntergeladenes Setup unverändert und original ist.

Weitere Informationen zur Prüfung des Hashwerts sowie die aktuellen Setup-Downloads finden Sie auf unserer Hilfe-Seite und der Download-Seite.

Wichtig: Dieses Service Pack gilt ausschließlich für Version 8.1. Über Änderungen an älteren Versionen informieren wir Sie separat, sofern diese relevant sind.

Das Service Pack wird ab 12. November 2025 zur manuellen Installation über den Update-Service bereitgestellt werden.

Bitte berücksichtigen Sie, dass das System für das Update angehalten werden muss und nach der Ausführung unter Umständen ein Neustart notwendig ist.

Hinweis zur IT-Sicherheit

Bitte beachten Sie, dass ältere FlowChief-Versionen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Wir empfehlen grundsätzlich den Einsatz der neuesten Softwareversion.

Mit SUS (Software-Update-Service), SLA (Service-Level-Agreement)Software-Leasing oder individuellen Updatepaketen bieten wir Ihnen flexible Lizenz- und Betreuungsmodelle. Sprechen Sie uns gerne an!

Unsere Verantwortung für Ihre Sicherheit

Erfahren Sie hier, welche Maßnahmen FlowChief auf Anwendungsebene bietet – und warum IT-Sicherheit darüber hinaus auch Ihre Netzwerkinfrastruktur betrifft. Gerne unterstützen wir Sie bei der sicheren Gestaltung Ihrer Anlagenumgebung.

Bei Fragen oder Problemen rund um das Update wenden Sie sich bitte an unseren Support:
+49 9129 14722-90 | E support@flowchief.de

FlowChief 8.0 Service Pack 8 verfügbar<br />

FlowChief 8.0 Service Pack 8 verfügbar

Jetzt neu!

Update für mehr Stabilität

erhöhte Sicherheit und zuverlässiger Betrieb

Für FlowChief 8.0 steht das neue Service Pack 8 bereit. Es enthält wichtige Fehlerkorrekturen, Systemanpassungen und Optimierungen, die zur Sicherheit und Stabilität Ihres Systems beitragen. Wir empfehlen daher, das Update zeitnah einzuplanen und die Installation gemeinsam mit Ihrem zuständigen Systemintegrator vorzubereiten.

Changes

Leitvorgangsarchiv

Verbesserte Protokollierung fehlgeschlagener Eingaben eines zweiten Faktors bei Benutzeranmeldung

SMS-Alarmierung

Unterstützung zusätzlicher SMS Gateway Provider „lox24.eu“ und „seven.io“

Systemeinstellungen

Möglichkeit zur Angabe einer URL zu einer Erklärung bzgl. „Gesetz über digitale Dienste“, Anzeige ggf. im Anmeldedialog

WebReports

  • Hervorhebungen der aktuellen Position beim Abfahren der Charts in den Tabellen und beim Abfragen der Tabellen in den Charts
  • 30-Minuten Auflösung im Freien Bericht
  • Verbesserte Eingabemöglichkeiten für Handwerte
  • Hinweis auf erforderliche Aktualisierung abhängiger Spalten bei Wertbearbeitung im Bericht
  • Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten für bedingte Formatierung

Web-BTB für Kläranlagen

  • Eingabemöglichkeit für Tages-Min- und Max-Werte (z.B. Außentemperatur)
  • Monatsbericht – Tooltip am Wetterschlüssel und am Mikroskopischen Bild
  • Jahresbericht – Zulauf BSB5 Einwohnerwerte (60)
  • Fremdwasser nach minimalem Nachtzufluss -zusätzliche Spalten füreinfacheren Übertrag in den Monatsbericht
  • Bayern – Messprogramm – Mapping für DABay-Formular „Messprogramm“ bereitgestellt
  • Sachsen – Datenblatt für Abwasserbehandlungsanlagen – Neues Formblatt

Visualisierung

Im Firefox kam es u.U. zu Darstellungsfehlern von Textin-Feldern und Kurven

Excel-Import

Neue OPC UA gekoppelte Datenpunkte waren zunächst inaktiv

IEC 60870-5-104

Stabilitätsverbesserungen beim Verbindungsaufbau

Modbus

Stabilitätsverbesserungen beim Verbindungsaufbau

Plantexplorer

  • Die Namen von Geschwister-Anlagenbaumknoten müssen nun zwingend eindeutig sein
  • Die Namen Anlagenbaumknoten dürfen nicht leer sein

RÜB-Berichte

Beim Export für „DWA Betrieb“ Portal (Baden Württemberg) fehlte u.U. die Niederschlagsmenge

Telefon-Alarmierung

Stabilitätsverbesserungen bei VoIP

Wichtige Aktualisierung für FlowChief 8.0

Hinweis:

Wir weisen explizit darauf hin, dass Sie mit der Verwendung älterer Versionen Software nutzen, die sicherheitstechnisch nicht gegen aktuelle Bedrohungsszenarien gewappnet ist. Wir empfehlen generell aktuelle FlowChief Versionen einzusetzen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kunden darauf hin. Mit SUS (Software-Update-Service), SLA (Service-Level-Agreement)Software-Leasing oder Updates sind wir flexibel in der Lizenzierung und können Ihnen oder Ihren Kunden gerne entsprechende Dienstleistungen anbieten. Sprechen Sie uns an.

Als FlowChief GmbH sind wir verpflichtet Ihnen sichere und qualitativ hochwertige Software-Produkte zur Verfügung zu stellen. Was wir dafür tun und welche Funktionen FlowChief auf Anwendungsebene für eine sichere Implementierung der Software bietet erfahren Sie hier.

Sicherheit lässt sich aber nicht allein auf Anwendungsebene erreichen. Es sind weitere Maßnahmen auf Netzwerk- und Anlagenebene zu beachten. Wir teilen gerne unsere Kenntnisse in Absicherung von Anlagen und Netzwerken. Sprechen Sie uns an.

FlowChief 8.0 Service Pack 6 verfügbar<br />

FlowChief 8.0 Service Pack 6 verfügbar

Jetzt neu!

Wichtige Aktualisierung für FlowChief 8.0

Neue Systemanpassungen und Fehlerkorrekturen

Für FlowChief 8.0 steht das neue Service Pack 6 bereit. Es hält wichtige Systemanpassungen und Fehlerkorrekturen bereit, um Sicherheit, Stabilität und zuverlässigen Betrieb weiterhin zu gewährleisten.

Changes

Systemhärtung

Weiter optimiert – Details dazu in den Release Notes

GPRSmanager

  • Unterstützung von TIA 19 für S7-300, 1200, 1500
  • Unterstützung von TwinCAT 3

Kurven

  • Informationen zu eingeblendeten Grenzwerten werden nun über Tooltip angezeigt
  • In-Memory Darstellung ermöglicht nun Eingabe einer definierten Start-Uhrzeit für die Blockbildung, statt immer 00:00 Uhr

Modbus

  • Unterstützung von String-Daten in OPC-Items
  • Option „Bytes tauschen“ in Verbindungseinstellung

Plantexplorer

  • Import-Assistent: Neuer Modus „Bestehende bearbeiten“
  • Aktivitätsanzeige während Suchen/Ersetzen

S7 TCP/IP

  • Unterstützung von TIA V19
  • Unterstützung S7-1500 CPUs mit FW 3.1.0
  • Unterstützung S7-1200 CPUs mit FW 4.6.1

Systemeinstellungen

Hinweistexte nun dezenter jeweils hinter einem Info-Icon statt direkt eingeblendet

WebReports

  • Performanceverbesserungen bei der Karten-Darstellung
  • Optional mehrzeiliger Text in Text-Out

WebReports

  • Button zur Vergrößerung des aktuellen Berichts auf „Vollbildmodus“
  • Tooltip über Spaltennummer zeigt nun auch die Spaltennummer aus der Konfiguration (kann bei dynamischen Berichtsvorlagen voneinander abweichen)
  • Editor: Kopieren von Seiten
  • Editor: Verschieben von Seiten
  • Editor: Explizite Spaltenbreite parametrierbar

Web-BTB für Kläranlagen

Zahlreiche Neuerungen- Details dazu in den Release Notes

Widgets

Messinstrument und Wert-Wiget unterstützen die Option „Kontextmenü ausblenden“

Web-BTB für Kläranlagen

Zahlreiche Bugfixes – Details dazu in den Release Notes

e-Gem

Bugfixing

WebReports

Bugfixing

GPRSmanager

TwinCat 2 – Fix Baustein FC_Ethernet

Visualisierung

Bugfixing

Web-BTB für Kläranlagen

  • Fehlerhafte Zählung der Messungen im DABay-Export behoben
  • Rechenwertvorschriften korrigiert und optimiert, siehe Handbuch für Details

Alle weiteren Bugfixes entnehmen Sie bitte den Release Notes.

Bei einem Update zu beachten

Korrigierte Rechenwertvorschriften für Web-BTB sollten anhand Beschreibung im Handbuch nachgebessert werden

Wichtige Updates

Hinweis:

Wir weisen explizit darauf hin, dass Sie mit der Verwendung älterer Versionen Software nutzen, die sicherheitstechnisch nicht gegen aktuelle Bedrohungsszenarien gewappnet ist. Wir empfehlen generell aktuelle FlowChief Versionen einzusetzen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kunden darauf hin. Mit SUS (Software-Update-Service), SLA (Service-Level-Agreement)Software-Leasing oder Updates sind wir flexibel in der Lizenzierung und können Ihnen oder Ihren Kunden gerne entsprechende Dienstleistungen anbieten. Sprechen Sie uns an.

Als FlowChief GmbH sind wir verpflichtet Ihnen sichere und qualitativ hochwertige Software-Produkte zur Verfügung zu stellen. Was wir dafür tun und welche Funktionen FlowChief auf Anwendungsebene für eine sichere Implementierung der Software bietet erfahren Sie hier.

Sicherheit lässt sich aber nicht allein auf Anwendungsebene erreichen. Es sind weitere Maßnahmen auf Netzwerk- und Anlagenebene zu beachten. Wir teilen gerne unsere Kenntnisse in Absicherung von Anlagen und Netzwerken. Sprechen Sie uns an.

FlowChief 8.0 Service Pack 5 verfügbar<br />

FlowChief 8.0 Service Pack 5 verfügbar

Jetzt neu!

Wichtige Aktualisierung für FlowChief 8.0

Mehr Sicherheit und Stabilität

Für FlowChief 8.0 steht das neue Service Pack 5 bereit. Es hält wichtige Systemanpassungen und Fehlerkorrekturen bereit, um Sicherheit, Stabilität und zuverlässigen Betrieb weiterhin zu gewährleisten.

Changes

Systemhärtung

Weiter optimiert – Details dazu in den Release Notes

Setup

FCControl.exe – wird über das Setup automatisiert als Ausnahme bei Microsoft Defender (Virenscanner) eingetragen (Hinweis beachten)

Archivwertkorrektur

  • Zusätzlicher Modus zur Kopplung von Zähler-Mengen und Zählerstände
  • Reihenfolge der Prozessvariablen aus Filter bleibt für Ausgabe erhalten

DMS (Dateimanagementsystem)

Performanceverbesserungen

Kurven

Freie Zeitrasterung der exportierten Daten möglich (schlechtere Performance als die vorberechneten)

Plantexplorer

Anlagenbaum Kontextmenüpunkt „Kopieren (nur Baumstruktur)“

PV-Gruppen

Verbesserte Ladezeiten

Visualisierung

  • Performanceverbesserungen bei der Karten-Darstellung
  • Optional mehrzeiliger Text in Text-Out

WebReports

  • Bedingte Formatierung
  • PDF-Export bricht nun die Seiten in größeren Berichten automatisch um
  • Excel- und PDF-Export auch bei Kachelberichten
  • Navigation zwischen den Zellen zur Handwerteingabe über die Pfeiltasten wie von Excel gewohnt
  • Optionaler Wandlerfaktor für Handzählereingabe (über Zählerstand)

Web-BTB für Kläranlagen

Optimierte Berichtsvorlagen stehen zum Download bereit

Archivierung

  • Zähler-Mengen gingen bei Kommunikatonsunterbrechung u.U. verloren
  • Verbesserte Performance beim Berechnen der Hüllkurven

e-Gem

Bugfixing

 IEC 60870-5-104

Automatischen Reconnect beschleunigt auf alle 30s (bisher 300s)

Kurven

Bugfixing

 S7 TCP/IP Kommunikation

  • Anwendungsabstürze bei schlechter Netzwerkqualität behoben
  • Default Pollingrate für neue Geräte von 500ms auf 1000ms erhöht (Timeout von 1000ms auf 2000ms)

Web-BTB für Kläranlagen

  • Fehlerhafte Zählung der Messungen im DABay-Export behoben
  • Rechenwertvorschriften korrigiert und optimiert, siehe Handbuch für Details

Alle weiteren Bugfixes entnehmen Sie bitte den Release Notes.

Bei einem Update zu beachten

Seit Ende 2023 wird „FCControl.exe“ vom Microsoft Defender (Virenscanner) gehäuft als Malware eingestuft. Die Unterstützung von Microsoft war bisher nicht ausreichend, um die Anwendung zuverlässig über die Viren-Signaturen als gutartig einzustufen. Dadurch kann aktuell der stabile Dauerbetrieb nicht gewährleistet werden.
Als Workaround wird die Anwendung nun automatisch in die Ausnahmeliste eingefügt.
Andere Virenscanner als der Microsoft Defender sind aktuell nicht betroffen. Die Ausnahmeliste wirkt nicht auf andere Virenscanner.

Wichtige Updates

Hinweis:

Wir weisen explizit darauf hin, dass Sie mit der Verwendung älterer Versionen Software nutzen, die sicherheitstechnisch nicht gegen aktuelle Bedrohungsszenarien gewappnet ist. Wir empfehlen generell aktuelle FlowChief Versionen einzusetzen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kunden darauf hin. Mit SUS (Software-Update-Service), SLA (Service-Level-Agreement)Software-Leasing oder Updates sind wir flexibel in der Lizenzierung und können Ihnen oder Ihren Kunden gerne entsprechende Dienstleistungen anbieten. Sprechen Sie uns an.

Als FlowChief GmbH sind wir verpflichtet Ihnen sichere und qualitativ hochwertige Software-Produkte zur Verfügung zu stellen. Was wir dafür tun und welche Funktionen FlowChief auf Anwendungsebene für eine sichere Implementierung der Software bietet erfahren Sie hier.

Sicherheit lässt sich aber nicht allein auf Anwendungsebene erreichen. Es sind weitere Maßnahmen auf Netzwerk- und Anlagenebene zu beachten. Wir teilen gerne unsere Kenntnisse in Absicherung von Anlagen und Netzwerken. Sprechen Sie uns an.

FlowChief 7.1 Service Pack 3 verfügbar<br />

FlowChief 7.1 Service Pack 3 verfügbar

Jetzt neu!

Wichtige Aktualisierung für FlowChief 7.1

Service Pack 3 verfügbar

Für FlowChief 7.1 steht das Service Pack 3 mit wichtigen Fehlerkorrekturen und Optimierungen bereit. Die Installation wird aus Sicherheits- und Stabilitätsgründen empfohlen und kann über Ihren zuständigen Systemintegrator oder – je nach Vertrag – automatisch durch FlowChief erfolgen.

Changes

MQTT Publishing

Erweiterte Protokollunterstützung:
Der MQTT Konnektor (MQTT Client-Funktionalität) unterstützt das Publishing von Online-Werten. Prozessvariablen, die an einen Broker weitergeleitet werden sollen, werden direkt in der Maske Systemeinstellungen/MQTT unter dem jeweiligen MQTT Client gepflegt. Die Parametrierung direkt an der Prozessvariable im Plantexplorer wird zu einem späteren Zeitpunkt unterstützt werden.

Video zum Thema

S7 TCPIP Konnektor

Der Kommunikationstreiber zu S7 Steuerungen unterstützt nun auch die Kommunikation zu Steuerungen, die mit TIA 17 projektiert werden.

GPRSmanager S7 TIA

Unterstützung von S7 Projekten die unter TIA Version 17 engineert werden. Das Beispielprojekt finden Sie hier.

Widgets

Highcharts Widgets werden nun regelmäßig aktualisiert. Auch der Zeitbereich wird dabei nachgeführt.

Edge Controller AX

Mit dem Edge Controller für den GPRSmanager wird ein neues modulares Fernwirkgerät unterstützt. Die Parametrierung erfolgt im Plantexplorer oder per Excel Import/Export. Nähere Infos finden Sie hier.

HMI-Lizenzierung

Der Lizenztyp web.HMI verfügt über eine Basisarchivierung mit folgenden Eigenschaften:

  • 14 Tage Rohwertearchivierung
  • 14 Tage Meldearchiv
  • 14 Tage Leitvorgangsarchiv
  • Keine Verdichtungen
  • Keine Auslagerungen

Windows 10

Freigabe für Windows 10 Version 21H1 und 21H2

Viele weitere kleine Neuerungen und Verbesserungen entnehmen Sie bitte den Release Notes.

Archivwertexport

Extrem umfangreiche Exporte werden nun zum Schutz des Gesamtsystems abgefangen. Bitte Release Notes beachten!

Alle weiteren Bugfixes entnehmen Sie bitte den Release Notes.

Bei einem Update zu beachten

  • Extrem umfangreiche automatisierte Archivwertexporte funktionieren u.U. nicht mehr wie erwartet und müssen ggf. mit angepassten Parametern aufgerufen werden (für Limits siehe oben)
  • Falls benutzerdefinierte Marker (per Visuobjekt) innerhalb Maps in der Visualisierung nicht mehr geladen werden, ist dem Pfad zum Visuobjekt im Imager explizit ein Slash (/) voranzustellen
  • Falls Typdefinitionsdateien im Plantexplorer nicht mehr geladen werden, ist dem Pfad zur XML-Datei im Anlagenbaumknoten explizit ein Slash (/) voranzustellen

Wichtige Updates

Hinweis:

Wir weisen explizit darauf hin, dass Sie mit der Verwendung älterer Versionen Software nutzen, die sicherheitstechnisch nicht gegen aktuelle Bedrohungsszenarien gewappnet ist. Wir empfehlen generell aktuelle FlowChief Versionen einzusetzen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kunden darauf hin. Mit SUS (Software-Update-Service), SLA (Service-Level-Agreement)Software-Leasing oder Updates sind wir flexibel in der Lizenzierung und können Ihnen oder Ihren Kunden gerne entsprechende Dienstleistungen anbieten. Sprechen Sie uns an.

Als FlowChief GmbH sind wir verpflichtet Ihnen sichere und qualitativ hochwertige Software-Produkte zur Verfügung zu stellen. Was wir dafür tun und welche Funktionen FlowChief auf Anwendungsebene für eine sichere Implementierung der Software bietet erfahren Sie hier.

Sicherheit lässt sich aber nicht allein auf Anwendungsebene erreichen. Es sind weitere Maßnahmen auf Netzwerk- und Anlagenebene zu beachten. Wir teilen gerne unsere Kenntnisse in Absicherung von Anlagen und Netzwerken. Sprechen Sie uns an.

Version 7.1

Version 7.1

Next Level Engineering

Projekte smart und effizient umsetzen

Durchgängige Objektorientierung für effiziente Projekte

  • Durchdachte Objektorientierung vom Datenmodell bis zur Visualisierung für mehr Effizienz im Engineering
  • FlowChief XML-Interface – automatisieren Sie Engineering-Aufgaben, indem Sie Ihre Entwicklungsumgebung einbinden
  • Das FlowChief Datenmodell mit „Suchen/Ersetzen“ schnell wie noch nie bearbeiten
  • Neue Features im Imager-Relaunch – für mehr Effizienz im Engineering der Visualisierung

Vertikales Engineering

Der neuralgische Punkt in der Projektumsetzung ist die Schnittstelle zwischen Automatisierungsebene und HMI bzw. Leittechnik. Verschiedene Produkte, unterschiedliche Zuständigkeiten und komplexe Datenmodelle führen zu großem Aufwand. Die Fehlerquote steigt besonders bei größeren Projekten und damit wachsen auch die Kosten exponentiell.

Datenpunktlisten gehören mit FlowChief Version 7.1 der Vergangenheit an. Informationen aus Geräten wie Steuerungen werden, soweit vorhanden, automatisiert übernommen. Die neu geschaffenen Objekttypen fügen weitere Informationen zur vollständigen Parametrierung des Datenmodells hinzu. Das Datenmodell wird somit nicht parametriert, sondern vollständig generiert. Neue Anlageninstanzen können so per Knopfdruck erweitert werden. Objekte werden per Drag & Drop in die Visualisierung eingebunden und können pro Instanz beliebig oft dupliziert werden.

Schritt für Schritt

  1. Datenquellen bzw. Automatisierungsgeräte (SPS) beinhalten Instanzen von Funktionsbausteinen oder Datentypen
  2. Soweit in der Datenquelle Informationen hinterlegt sind (Symbolik, Metainformationen), können gespiegelte Objekte per Knopfdruck in FlowChief generiert werden
  3. Objekte können mit FlowChief-internen Parameterwerten versehen werden (Alarm, Archivierung, Grenzwerte, Visu-Objekt)
  4. Objekte können als Objekttyp abgespeichert werden
  5. Instanzen dieser Objekttypen können per Knopfdruck generiert werden
  6. Jedes Objekt kann in der Visualisierung per Drag & Drop in die Visualisierung eingebunden werden
  7. Änderungen in der Datenquelle oder im FlowChief Datenmodell können durch eine erneute Synchronisierung angepasst werden
Video zum Thema

XML-API-Interface

Ab Version 7.1 verfügt FlowChief kostenfrei über ein integriertes Engineering-XML-Interface. Dieses Interface kann für einfache Im- und Export-Aufgaben und die Synchronisation der Konfiguration verwendet werden. In Projekten mit objektorientierter Struktur kann dieses Interface auch dazu genutzt werden systemweit die FlowChief Konfiguration zu erstellen.

  • Schnittstelle zur automatisierten FlowChief Systemparametrierung
  • Datenmodell, Benutzerverwaltung, Kurvenkombinationen und Wartungen
  • Netzwerk- und internetfähig (Aufruf sicher via TLS-Webservice und Login)
  • Manuelle XML-Im- und Exportfunktionalität

Ihre Vorteile

  • Mehr Effizienz durch schnelle und fehlerfreie Ausführung von Engineering-Aufgaben
  • Generieren statt Parametrieren
  • Einfache Verwaltung verteilter FlowChief Systeme (Synchronisation)
  • Gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit durch kürzere IBN-Phasen
  • Einfache Backup- und Wiederherstellungsmethode

Plantexplorer

Smartes Engineering

Signaltest

Signaltest auch remote an der Anlage vor Ort mit der FlowChief scadaApp

Ein Signaltest sollte die Kommunikationskette vom Sensor bis zur Visualisierung abdecken. Bei der Inbetriebnahme ist diese Prozedur sehr aufwändig, dokumentiert wird sie bisher meist in Excel-Listen. In FlowChief können Sie hier direkt am Ende der Kommunikationstrecke den Status dokumentieren: Wert in Ordnung? Check-Box „Signal-Test in Ordnung“ setzen, fertig. Im Audit lässt sich zudem nachvollziehen, wer wann den Signaltest durchgeführt hat.

  • Die Prüfung jedes Signals auf Korrektheit kann direkt im Plantexplorer erfolgen
  • Die Statusprüfung kann auch mobil via scadaApp erfolgen
  • Lückenlose Dokumentation des Status im Leitvorgangsarchiv (Audit)
Video zum Thema

Suchen und Ersetzen

Sie kennen „Suchen und Ersetzen“-Funktionalitäten von Notepad, Excel oder Word? Nutzen Sie diese jetzt auch in FlowChief.

  • Auswahl eines definierten PV-Bereichs
  • Suchen nach Parameterwerten (AKS, Signal, Zugriffspfad, Meldeschablone etc.)
  • Steuerfunktionen wie Wildcard, Groß- und Kleinschreibung
  • Einschränkung der Suche auf definierte Parameterwerte
  • Einzelne „Suchen und Ersetzen“ – Alle „Suchen und Ersetzen“

Ihre Vorteile

  • Höchste Performance bei der Parametrierung des Datenmodells
  • Hohe Flexibilität durch eine Vielzahl von Steuerfunktionen und Filtern
  • Einfache Online-Parametrierung ganz ohne Projektierungssoftware
Video zum Thema

Weitere Highlights

  • Optional parametrierbare Icons auf Anlagenteile
  • Ordner werden zu Objekten (Objekttyp, Visu-Objekt, Startadresse)
  • Synchronisation des Datenmodells auf Basis von Objekttypen
  • Anlagenteilspezifischer Im- und Export der Konfiguration
  • Einfaches Kopieren von Parameterwerten in die Zwischenablage (Tooltip)
  • Kontextmenü auch auf Ordner
  • Neuer PV-Typ „Datum/Uhrzeit“
  • Zähler: Optimerte Wertquellen für Impulse und Betriebsstunde
  • Dateiexplorer zur Pflege des Dokumentenmanagementsystems (DMS)
  • Änderung der Anlagenbaumbreite per Drag & Drop
Video zum Thema

Imager Redesign

Neue Features im Imager – für mehr Effizienz im Engineering der Visualisierung

  • Optimierte, neu gegliederte Werkzeugleiste
  • Anlagenbaumbrowser – ziehen Sie Objekte aus dem Anlagenbaum direkt in die Visualisierung
  • Überarbeiteter Dateibrowser – einfacher Wechsel zwischen Visu-Runtime, Examples und lokalem Dateisystem
  • Starten der Visualisierung / des aktuellen Bildes direkt aus dem Imager
  • Adressbuch mit letzten Verbindungen
  • Maskierung von Statuswörtern
  • Reaktion auf Meldungskategorien
  • Google Maps: Einfache Parametrierung von KML-Dateien zur Anzeige von Geodaten, z.B. zur Anzeige von Infrastrukturobjekten in der Karte
  • Plantexplorer-Werkzeug zur Einbettung von tabellarischen Datenpunklisten (z.B. Sollwerte)
Video zum Thema
Version 7.1 – Sichere Vernetzung für Ihre Anlagen

Version 7.1 – Sichere Vernetzung für Ihre Anlagen

Jetzt neu!

Neue Konnektoren in FlowChief 7.1

Systeme einfacher anbinden und erweitern

FlowChief 7.1 erweitert die Konnektivität mit neuen Schnittstellen für OT-, IoT- und Cloud-Systeme. So lassen sich Steuerungen, Fernwirkgeräte, Sensorik und bestehende Systemlandschaften noch flexibler und sicherer in FlowChief integrieren.

  • Anbindung von Fernwirkgeräten oder SPS-Steuerungen mit dem Standard IEC 60870-5-104
  • IoT-Kommunikation via MQTT zur bidirektionalen Kommunikation mit  IoT- und Cloud-Plattformen, Edge-Devices oder Sensorik
  • Sichere zertifikatsbasierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen S7 und Zentrale via FlowChief-SPS-Fernwirktechnik
  • Anbindung zu SICLIMAT-X GLT mit integrierter Übernahme der Objektstrukturen

Standardisierte Schnittstellen

Ihr Weg in eine unbeschwerte Zukunft

Referenz-Architekturen nach „Schema-F-Automatisierungspyramide“ gehören mehr und mehr der Vergangenheit an. SPS, SCADA, BDE, IoT-Plattform oder Fernwirktechnik-Gateway müssen zukünftig in der Lage sein interdisziplinär und bidirektional zu kommunizieren: FlowChief bietet zahlreiche neue Möglichkeiten, um Daten zu erfassen und an Drittsysteme weiterzuleiten.

Die Kommunikation hat dabei mehr denn je gesichert stattzufinden. Die Bedrohungslage in Deutschland steigt laut BSI von Jahr zu Jahr.
Mit dem kurz vor der Veröffentlichung stehendem ITSiG 2.0 versucht der Gesetzgeber den Grundstein für eine nachhaltige und sichere IT-Landschaft in Deutschland zu setzen. FlowChief 7.1 verfügt über einige neue Kommunikationsmöglichkeiten. Allesamt verfügen über Mechanismen um Projekte und die dazu nötige Kommunikation sicher und nachhaltig zu realisieren.

IEC 60870-5-104

Das Protokoll IEC 60870-5-104 ist ein internationaler Standard für die Kommunikation zwischen Leitstelle und Unterstation über TCP/IP. Geräte- und Softwarehersteller implementieren den Standard-Stack und ermöglichen so eine herstellerübergreifende standardisierte Kommunikation. Das Übertragungsprotokoll hat sich vor allem in Europa und Asien weit verbreitet und wird primär in der Überwachung und Steuerung von Infrastrukturnetzen (Strom, Gas, Wasser oder Pipelines), aber auch in der Vernetzung zentraler Leitstellen mit dezentralen Stromerzeugungsanlagen, Verbrauchern oder Energiespeichern eingesetzt.

  • IEC 60870-5-104 Master mit beliebig vielen parallelen Stationen
  • Ethernet Access (TCP/IP and UDP/IP)
  • Optional sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung via TLS
  • Unterstützung aller Informationstypen (Steuer- und Überwachungsrichtung)
  • Lesen, Schreiben und Generalabfragen
  • Zeitsynchronisierung und Lebensüberwachung

Szenarien

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MQTT

Daten erfassen und gezielt weitergeben

MQTT ist der Standard für IoT-Messaging. MQTT ist in der Lage auch bei geringer Bandbreite und hoher Latenz Daten in großen Mengen verschiedensten Teilnehmern zur Verfügung zu stellen. Zudem ist der Stack sehr schlank und einfach in der Implementierung. Diese Eigenschaften des Protokolls machen MQTT neben m2m, IoT und Cloud-Kommunikation zudem auch für industrielle Anwendungen interessant.

Der in FlowChief integrierte MQTT-Client ermöglicht es Daten aus Drittsystemen (Cloud, LP-Wan, Datenbanken) von FlowChief (subscribe) zu erfassen. Gleichzeitig können Daten auch an Drittsysteme übertragen werden (publish). Es handelt es sich bei MQTT nicht um eine klassische Punkt-zu-Punkt-Verbindung (Vergleiche OPC UA). Als Vermittler dient ein Broker, der die Kommunikation zwischen den Clients organisiert.

  • MQTT-Client
  • Publish (Veröffentlichen) & Subscribe (Abonnieren)
  • Abo einzelner Topic-Filter mit Wildcards (#, +) pro Broker
  • SSL-Verschlüsselung
  • Integrierter Payload-Interpreter (JSON, Standardtext)
  • Publishing beliebiger FlowChief Variablen an den Broker mit definierbarem Topic

Anwendungsszenarien

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S7 Bibliothek für GPRSmanager

jetzt auch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

FlowChief Fernwirktechnik ist eine einfache und flexible Möglichkeit herstellerneutral SPS-Steuerungen auf Außenbauwerken mit der zentralen Leittechnik zu vernetzen. Die Verbindung von Siemens S7 1200 und 1500 macht es jetzt auch möglich die Kommunikation auf Basis von X.509 Zertifikaten Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Absolut sicher – ohne aufwändige und teure VPN-Infrastruktur und ohne Vermittlungsdienst (IoT-Gateway).


Neu:

  • Optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (austauschbare X.509 Zertifikate)

Szenarien

  • Anbindung von Außenbauwerken mit S71200, 1500 Steuerung
  • Sichere Kommunikation nach IT-SiG, DWA-M1060 Branchenstandard und BDEW Whitepaper
  • Wenn VPN-Technologie zu aufwändig und unsicher (Stichwort Endpunktterminierung)

Siclimat X

FlowChief ermöglicht die einfache Integration

Siclimat X ist ein Gebäudeautomationssystem der Siemens AG, das auf Simatic S7-300/400 basiert. Siclimat X ist optimiert für HLK-Anwendungen im industriellen Umfeld. Das Produkt hat seinen Lebenszyklus überschritten und wird von Siemens nicht mehr weiterentwickelt. FlowChief bietet einen Treiber, um die bestehende Infrastruktur einfach anzubinden. Vertikal Engineering bietet zudem die Möglichkeit umfangreiche Objektstrukturen einfach zu verwalten und das Datenmodell der Siclimat X in FlowChief automatisiert zu generieren.


Funktionen:

  • Einfache Anbindung der vorhandene Siclimat X Infrastruktur
  • Übernahme der Objektstrukturen und der Symbolik aus Siclimat X
  • Erzeugung von Objektdefinition zur automatischen Generierung des Datenmodells

Szenarien

  • Teilmigration von Siclimat X auf FlowChief
  • Parallelbetrieb mit Siclimat und sanfte Migration auf FlowChief

Neue Funktionen für einen sicheren Betrieb Ihrer Leittechnik

Maximale Sicherheit

  • Dokumentenmanagementsystem zur sicheren Speicherung von Dateien wie Prozessbildern, Dokumentation, Anhängen oder Berichten in der Datenbank

Dateien werden organisiert nach Anlagenbaum in der Datenbank abgelegt, dabei ist es möglich explizite Rechte für das Sehen und Bearbeiten/Löschen/Anlegen zu definieren.

  • Automatische Prüfung nach verfügbaren (Sicherheits-)Updates

Der serverseitige Systemmonitor prüft regelmäßig nach verfügbaren Service-Packs und informiert den Nutzer bei Verfügbarkeit. Download und Installation können bei entsprechender administrativer Berechtigung per Knopfdruck direkt aus dem Systemmonitor ausgeführt werden.

3G-Abschaltung

3G-Abschaltung

was nun?

Wie wirkt sich der stufenweise Rückbau des 3G-Netzes (UMTS, HSPA) auf Ihre Anlagen bzw. auf die Anlagen Ihrer Kunden aus? Die wichtigsten Infos fassen wir hier im Beitrag komprimiert zusammen.

3G-Abschaltung – Was passiert?

Das Wichtigste vorweg: Alle Produkte aus unserem Portfolio verfügen über einen Fallback-Mechanismus. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Mobilfunk-Router, der bisher das 3G-Netz (UMTS, HSPA) genutzt hat, bei Abschaltung automatisch auf das 2G-Netz (GPRS/EDGE) zurückfällt. Abhängig vom Anwendungsfall ist somit der weitere Betrieb der Anlagen problemlos möglich. FlowChief GPRSmanager (SPS-basierte Fernwirktechnik) wurde von jeher speziell für Netze mit wenig Bandbreite entwickelt – der reibungslose Betrieb ist daher auch unter 2G sichergestellt.

Aber Achtung:

  • Nicht alle Applikationen können weiterhin in gewohnter Qualität genutzt werden – Anwendungen, wie z.B. die Fernprogrammierung von SPS-Steuerungen oder die Übertragung eines Kamera-Streams, sind mit 2G nur extrem eingeschränkt möglich
  • Je nach Region ist das folgende Worst-Case-Szenario nicht ganz auszuschließen: Bei einem existierenden 3G-Netz ist kein 2G- Netz vorhanden (das 2G-Netz ist allerdings sehr viel weiter ausgebaut, als das 3G-Netz – laut Telekom wird damit knapp 100 % der deutschen Bevölkerung versorgt)

3G-Abschaltung – Wann geht’s los?

Mobile Network Operator (MNO)Mobile Virtual Network Operator (MVNO)Datum Beginn Rückbau / Datum AbschaltungKundeninfo Provider
Deutsche Telekom (D1)Telekom, congstar, 1&1, … Läuft bereits / 30.06.2021 www.telekom.de/hilfe/3g-abschaltung
Vodafone (D2)Vodafone, 1&1, …k.A. / 30.06.2021www.vodafone.de/business/hilfe-support/abschaltung-3g-netz
Telefonica (E-Plus / O2)02, 1&1, …k.A. / Ende 2021https://www.telefonica.de/news/
Hinweis: Außerhalb Deutschlands verfolgen die Provider teils andere Strategien – so wird z.B. in der Schweiz die Swisscom 2G bereits 2020 abschalten: Informations-PDF

3G-Abschaltung – Wie ist der Stand beim derzeitigen Netzausbau?

2G bis 4G Netz sind je nach Provider in Deutschland unterschiedlich stark ausgebaut. Wobei das 3G-Netz hier deutlich zurückliegt.

3G / UMTS / HSPA

Die Abschaltung hängt mit dem fortschreitenden 5G-Ausbau zusammen – 3G wurde quasi niemals flächendeckend eingeführt. Gleichzeitig müssen Kapazitäten für den zügigen Ausbau des 5G-Netzes bereitgestellt werden. Aus diesen Gründen haben sich die Provider in Deutschland dazu entschieden dieses Netz außer Betrieb zu nehmen.

2G / GPRS / EDGE

Ist fast flächendeckend in Deutschland verfügbar – eine Abschaltung ist laut Provider auch in Zukunft nicht geplant. Ein hundertprozentiges Dementi gibt es allerdings nicht. Für viele Applikationen im m2m-Bereich ist die Bandbreite vollkommend ausreichend.

4G / LTE

Ist bereits sehr viel weiter ausgebaut und wird auch weiterhin optimiert. Da LTE bereits jetzt eine hohe Verbreitung im Consumer-Bereich aufweist, ist ein Rückbau der Netze auch perspektivisch schwer vorstellbar.

5G

Die 5G-Technologie mit ihren ultrahohen Datenraten ist schon seit längerem in aller Munde, sie ist aber für die heutigen Anlagenbauer noch Zukunftsmusik. Denn wann industrietaugliche Seriengeräte kostengünstig verfügbar sind und die ländliche 5G-Abdeckung komplett erreicht ist, lässt sich heute noch nicht abschätzen. Wer für seine aktuellen Anwendungen die neuen 5G-Funktionen nicht benötigt, muss sich im Zuge der 3G-Abschaltung noch nicht mit dem Thema 5G auseinandersetzen.

3G-Abschaltung – Was bedeutet das konkret?

FlowChief Softwareplattform

  • Ist nicht betroffen – die Netzabschaltung betrifft nur das Kommunikationsnetz und damit die Hardware der Übertragungsstrecke
  • Betroffen ist potentiell die Übertragungsstrecke zwischen Anlagen und FlowChief: wird bisher per 3G kommuniziert ist zu prüfen, ob die verwendeten Netzwerkkomponenten über ein Fallback auf 2G verfügen; weiterhin ist zu prüfen, ob die zugrundeliegenden Kommunikationsprotokolle mit 2G funktionieren (GPRSmanager ist kompatibel zu 2G, s.u.)

GPRSmanager

GPRSmanager ist eine herstelleroffene, kostengünstige, auf Standard-SPS-Komponenten basierte Telemetrie-Lösung zur Erfassung, Überwachung und Steuerung von Bauwerken und Maschinen. GPRSmanager kommt integriert in der FlowChief Softwareplattform oder als Gateway-Lösung für Leittechnik anderer Hersteller zum Einsatz.

  • Die Verbindung zwischen Steuerung und GPRSmanager ist eine direkte TCP/IP Punkt-zu-Punkt-Verbindung; das Kommunikationsnetz (Mobilfunk, DSL, Routing im Allgemeinen) ist für die Anwendung transparent. Daraus folgt, dass die Funktion bei einem Netzwechsel von 3G auf 2G problemlos weiter möglich ist.
  • Ein Netzwechsel von 3G auf 2G kann geringfügige Änderungen beispielsweise im Schaltverhalten mit sich bringen; Hintergrund dafür ist beispielsweise eine Veränderung der Latenzen (Laufzeit der Pakete).

Netzwerk- und Alarmierungskomponenten

Alle Produkte aus unserem Portfolio verfügen über einen Fallback-Mechanismus. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Mobilfunk-Router, der bisher das 3G-Netz (UMTS, HSPA) genutzt hat, bei Abschaltung automatisch auf das 2G-Netz (GPRS/EDGE) zurückfällt. Abhängig vom Anwendungsfall ist somit der weitere Betrieb der Anlagen problemlos möglich. FlowChief GPRSmanager (SPS-basierte Fernwirktechnik) wurde von jeher speziell für Netze mit wenig Bandbreite entwickelt – der reibungslose Betrieb ist daher auch unter 2G sichergestellt.

FlowChief Ansprechpartner

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an Ihren FlowChief Ansprechpartner oder Ihren Systemintegrator.

Christian Kaiser

Leiter Vertrieb

Kontakt: Wasser & Abwasser

+49 171 5736255

Tim Diefenthäler

Vertriebsingenieur

Kontakt: Erneuerbare Energien & Planer

+49 151 26087653