Version 7.1 – Sichere Vernetzung für Ihre Anlagen

Version 7.1 – Sichere Vernetzung für Ihre Anlagen

Jetzt neu!

Neue Konnektoren in FlowChief 7.1

Systeme einfacher anbinden und erweitern

FlowChief 7.1 erweitert die Konnektivität mit neuen Schnittstellen für OT-, IoT- und Cloud-Systeme. So lassen sich Steuerungen, Fernwirkgeräte, Sensorik und bestehende Systemlandschaften noch flexibler und sicherer in FlowChief integrieren.

  • Anbindung von Fernwirkgeräten oder SPS-Steuerungen mit dem Standard IEC 60870-5-104
  • IoT-Kommunikation via MQTT zur bidirektionalen Kommunikation mit  IoT- und Cloud-Plattformen, Edge-Devices oder Sensorik
  • Sichere zertifikatsbasierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen S7 und Zentrale via FlowChief-SPS-Fernwirktechnik
  • Anbindung zu SICLIMAT-X GLT mit integrierter Übernahme der Objektstrukturen

Standardisierte Schnittstellen

Ihr Weg in eine unbeschwerte Zukunft

Referenz-Architekturen nach „Schema-F-Automatisierungspyramide“ gehören mehr und mehr der Vergangenheit an. SPS, SCADA, BDE, IoT-Plattform oder Fernwirktechnik-Gateway müssen zukünftig in der Lage sein interdisziplinär und bidirektional zu kommunizieren: FlowChief bietet zahlreiche neue Möglichkeiten, um Daten zu erfassen und an Drittsysteme weiterzuleiten.

Die Kommunikation hat dabei mehr denn je gesichert stattzufinden. Die Bedrohungslage in Deutschland steigt laut BSI von Jahr zu Jahr.
Mit dem kurz vor der Veröffentlichung stehendem ITSiG 2.0 versucht der Gesetzgeber den Grundstein für eine nachhaltige und sichere IT-Landschaft in Deutschland zu setzen. FlowChief 7.1 verfügt über einige neue Kommunikationsmöglichkeiten. Allesamt verfügen über Mechanismen um Projekte und die dazu nötige Kommunikation sicher und nachhaltig zu realisieren.

IEC 60870-5-104

Das Protokoll IEC 60870-5-104 ist ein internationaler Standard für die Kommunikation zwischen Leitstelle und Unterstation über TCP/IP. Geräte- und Softwarehersteller implementieren den Standard-Stack und ermöglichen so eine herstellerübergreifende standardisierte Kommunikation. Das Übertragungsprotokoll hat sich vor allem in Europa und Asien weit verbreitet und wird primär in der Überwachung und Steuerung von Infrastrukturnetzen (Strom, Gas, Wasser oder Pipelines), aber auch in der Vernetzung zentraler Leitstellen mit dezentralen Stromerzeugungsanlagen, Verbrauchern oder Energiespeichern eingesetzt.

  • IEC 60870-5-104 Master mit beliebig vielen parallelen Stationen
  • Ethernet Access (TCP/IP and UDP/IP)
  • Optional sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung via TLS
  • Unterstützung aller Informationstypen (Steuer- und Überwachungsrichtung)
  • Lesen, Schreiben und Generalabfragen
  • Zeitsynchronisierung und Lebensüberwachung

Szenarien

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MQTT

Daten erfassen und gezielt weitergeben

MQTT ist der Standard für IoT-Messaging. MQTT ist in der Lage auch bei geringer Bandbreite und hoher Latenz Daten in großen Mengen verschiedensten Teilnehmern zur Verfügung zu stellen. Zudem ist der Stack sehr schlank und einfach in der Implementierung. Diese Eigenschaften des Protokolls machen MQTT neben m2m, IoT und Cloud-Kommunikation zudem auch für industrielle Anwendungen interessant.

Der in FlowChief integrierte MQTT-Client ermöglicht es Daten aus Drittsystemen (Cloud, LP-Wan, Datenbanken) von FlowChief (subscribe) zu erfassen. Gleichzeitig können Daten auch an Drittsysteme übertragen werden (publish). Es handelt es sich bei MQTT nicht um eine klassische Punkt-zu-Punkt-Verbindung (Vergleiche OPC UA). Als Vermittler dient ein Broker, der die Kommunikation zwischen den Clients organisiert.

  • MQTT-Client
  • Publish (Veröffentlichen) & Subscribe (Abonnieren)
  • Abo einzelner Topic-Filter mit Wildcards (#, +) pro Broker
  • SSL-Verschlüsselung
  • Integrierter Payload-Interpreter (JSON, Standardtext)
  • Publishing beliebiger FlowChief Variablen an den Broker mit definierbarem Topic

Anwendungsszenarien

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S7 Bibliothek für GPRSmanager

jetzt auch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

FlowChief Fernwirktechnik ist eine einfache und flexible Möglichkeit herstellerneutral SPS-Steuerungen auf Außenbauwerken mit der zentralen Leittechnik zu vernetzen. Die Verbindung von Siemens S7 1200 und 1500 macht es jetzt auch möglich die Kommunikation auf Basis von X.509 Zertifikaten Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Absolut sicher – ohne aufwändige und teure VPN-Infrastruktur und ohne Vermittlungsdienst (IoT-Gateway).


Neu:

  • Optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (austauschbare X.509 Zertifikate)

Szenarien

  • Anbindung von Außenbauwerken mit S71200, 1500 Steuerung
  • Sichere Kommunikation nach IT-SiG, DWA-M1060 Branchenstandard und BDEW Whitepaper
  • Wenn VPN-Technologie zu aufwändig und unsicher (Stichwort Endpunktterminierung)

Siclimat X

FlowChief ermöglicht die einfache Integration

Siclimat X ist ein Gebäudeautomationssystem der Siemens AG, das auf Simatic S7-300/400 basiert. Siclimat X ist optimiert für HLK-Anwendungen im industriellen Umfeld. Das Produkt hat seinen Lebenszyklus überschritten und wird von Siemens nicht mehr weiterentwickelt. FlowChief bietet einen Treiber, um die bestehende Infrastruktur einfach anzubinden. Vertikal Engineering bietet zudem die Möglichkeit umfangreiche Objektstrukturen einfach zu verwalten und das Datenmodell der Siclimat X in FlowChief automatisiert zu generieren.


Funktionen:

  • Einfache Anbindung der vorhandene Siclimat X Infrastruktur
  • Übernahme der Objektstrukturen und der Symbolik aus Siclimat X
  • Erzeugung von Objektdefinition zur automatischen Generierung des Datenmodells

Szenarien

  • Teilmigration von Siclimat X auf FlowChief
  • Parallelbetrieb mit Siclimat und sanfte Migration auf FlowChief

Neue Funktionen für einen sicheren Betrieb Ihrer Leittechnik

Maximale Sicherheit

  • Dokumentenmanagementsystem zur sicheren Speicherung von Dateien wie Prozessbildern, Dokumentation, Anhängen oder Berichten in der Datenbank

Dateien werden organisiert nach Anlagenbaum in der Datenbank abgelegt, dabei ist es möglich explizite Rechte für das Sehen und Bearbeiten/Löschen/Anlegen zu definieren.

  • Automatische Prüfung nach verfügbaren (Sicherheits-)Updates

Der serverseitige Systemmonitor prüft regelmäßig nach verfügbaren Service-Packs und informiert den Nutzer bei Verfügbarkeit. Download und Installation können bei entsprechender administrativer Berechtigung per Knopfdruck direkt aus dem Systemmonitor ausgeführt werden.