Flowchief-Connect

Flowchief-Connect

Telemetrie-Lösung für die Fernwirktechnik

Telemetrie-Lösung zur Erfassung, Überwachung und Steuerung

FlowChief Fernwirktechnik ist eine offene, auf Standard SPS-Komponenten basierte Telemetrie-Lösung zur Erfassung, Überwachung und Steuerung von Bauwerken und Maschinen. Es werden mehr als zehn verschiedene Steuerungshersteller und mittlerweile über 25 SPS-Serien unterstützt. Die Anbindung an übergeordnete Applikationen wie Prozessleitsysteme, Datenbanken oder IoT Portale erfolgt über die Gateway Software FlowChief Connect.

Verbindungsebene

Die Kommunikation ist über alle gängigen IP-basierten Wege möglich. Sowohl mobile Datendienste wie EDGE / UMTS / HSPA und LTE als auch jegliche Ethernet-Verbindungen wie DSL/Internet, Standleitungen (SHDSL) oder eigene Netzwerke (Intranet) sind gleichberechtigt geeignet.

Die Art der Übertragungstechnik ist sowohl für die Unterstation als auch für den FlowChief Connect Server völlig transparent. Es muss lediglich der zum Netz passende Router ausgewählt werden. Damit können beliebig viele Anlagen und Maschinen über unterschiedlichste Netze übertragen werden, ohne Anpassungen an der Konfiguration der SPS und in der Zentrale vornehmen zu müssen.

Dadurch ist es sehr kostengünstig möglich, bei Bedarf auf andere aktuelle Übertragungstechniken zu wechseln.

Die Sicherheit der Anlagen und der Daten hat bei der FlowChief Fernwirktechnik oberste Priorität. Für leistungsfähige Steuerungen steht eine integrierte X.509 zertifikatsbasierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zur Verfügung. Durch die reine TCP-/IP-Kommunikation können zusätzlich Sicherheitsmechanismen wie VPN-Technologie Vertraulichkeit und Integrität der Daten sicherstellen. Dadurch kann ein logisches privates Netzwerk in einer öffentlichen Infrastruktur geschaffen werden.

  • Unterstützung aller IP-basierten Übertragungstechniken
  • Transparenter Übertragungsweg
  • Investitionssicherheit
  • X.509 basierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (nicht alle SPS-Typen unterstützt)
  • Optionaler Aufbau eines Virtual Private Network (VPN)

Feldebene

Die Unabhängigkeit der FlowChief Fernwirktechnik macht sich vor allem bei Fernwirkunterstation bezahlt. Die Prozessdatenerfassung und die Datenübertragung erfolgen herstellerunabhängig über Standardgeräte (SPS, Controller, Embedded Device).

Die FlowChief GmbH stellt für zahlreiche SPS- und Gerätehersteller eine Bibliothek zur Verfügung, die entweder Stand-Alone oder in Kombination mit dem Steuerungsprogramm in der SPS installiert wird. Der Kunde ist damit nicht von einem bestimmten Hardwarehersteller abhängig und benötigt nicht zwei intelligente Komponenten in der Anlage. Eine reduzierte Ausfallwahrscheinlichkeit, unnötige Kopplungen bzw. Hardwarerangierungen und eine gewohnte Programmierumgebung erhöhen nicht nur die Betriebssicherheit, sondern reduzieren vor allem die Engineering- und Betriebskosten.

Eine der Besonderheiten der FlowChief Fernwirktechnik ist die Art der Kommunikation. Die Unterstation ist sowohl beim Verbindungsaufbau als auch bei der Datenübertragung der aktive Partner. Dadurch wird nur für die Zentrale eine feste IP-Adresse bzw. ein Hostname benötigt, die Außenstationen erhalten hingegen dynamische Adressen des jeweiligen Providers. Zum einen entfällt damit ein kosten- und projektierungsintensives IP-Management, zum anderen bleiben die Anlagen hinter dem privaten Provider-Adressbereich für unbefugte Zugriffe verborgen.

Da die Datenkommunikation nicht per Polling-Verfahren aus der Zentrale, sondern aktiv aus der Unterstation gesteuert wird, können die Übertragungen ereignisgesteuert und zyklisch erfolgen. Damit reduzieren sich das monatliche Übertragungsvolumen und die Kosten auf ein Minimum und die Genauigkeit der Datenerfassung steigert sich auf ein Maximum.

Die Fernwirkstationen halten eigenständig eine permanente Online-Verbindung zum Server aufrecht. Durch ein intelligentes Verbindungsmanagement werden Verbindungskosten kontrolliert und ein bidirektionaler Datenaustausch ermöglicht. Langwierige Anwahlzeiten gehören damit der Vergangenheit an. Zudem stehen alle aktuellen Prozessinformationen quasi in Echtzeit in der Zentrale zur Verfügung.

Im Idealfall werden alle Daten online übertragen. Zudem ist für die Datensicherheit eine lückenlose Datenpufferung in der Unterstation essentiell. Werden z.B. aufgrund von Kommunikationsstörungen Datenprotokolle nicht vom Server bestätigt, erfolgt eine Zwischenspeicherung inklusive Zeitstempel in der SPS. Sobald die Verbindung zur Zentrale wieder besteht, werden die Daten automatisch mit originalem Zeitstempel und historisch korrekt übertragen.

Durch die interne UTC-Zeitstempelung können Anlagendaten über verschiedene Länder- und Zeitzonengrenzen hinweg am Server in der jeweiligen Ortszeit ausgewertet werden.

Als zusätzliche Überwachung steht dem Anlagenbetreiber eine Alarmierung per SMS direkt aus der Unterstation zur Verfügung. So kann er sicher sein, dass z.B. durch Ausfall der Zentrale keine unerkannten Anlagenstillstände oder Störungen auftreten.

  • Standard SPS mit FlowChief Connect Bibliothek
  • Unterstützung zahlreicher Gerätehersteller (z.B. Siemens, Panasonic, VIPA, Wago, B&R, Phoenix Contact, Beckhoff, Eaton, Sabo, Insevis etc.)
  • Anlagensteuerung und Fernwirkfunktionalität in einem Gerät
  • Geringer Engineering-Aufwand (SPS Grundkenntnisse)
  • Keine festen IP-Adressen nötig
  • Volle Verbindungs- und Kostenkontrolle
  • Sendendes Übertragungsverfahren (kein Polling aus der Zentrale)
  • Zyklische und ereignisgesteuerte Übertragung
  • Datenvolumenoptimiert
  • „Always-Online“ – bidirektionale Online-Übertragung in Echtzeit
  • Datenpufferung mit Zeitstempel auf Fernwirkunterstation (UTC-Zeitstempel)
  • Verarbeitung historischer Daten ohne Datenverlust
  • Notfallarmierung per SMS
Zu den Datenblättern

Erfahren Sie, wer uns bereits vertraut hat

Energiedaten global optimiert:

Das Klärwerk der Stadt Kitzingen ist mit einer Ausbaugröße von 85.000 Einwohnern und ca. 40 Außenbauwerken das mit Abstand größte im Landkreis. Das bestehende Leitsystem wurde ab 2011 sukzessive auf FlowChief migriert. Ein Highlight dieser Migrationsgeschichte: Die 100 Anlagenbilder der Visualisierung wurden mit viel Leidenschaft von den eigenen Mitarbeitern erstellt.

Zum Referenzbericht

Ein Paradebeispiel für zielstrebigen Hochwasserschutz ist der Wasserverband Sulm. Über Jahrzehnte wurden im 116km² Einzugsgebiet naturnahe Becken und Rückstauzonen geschaffen. Da im Katastrophenfall oftmals die Kommunikation via Mobilfunk ausfällt, wurden sämtliche Becken via Wegeredundanz mit Mobilfunk und Zeitschlitz an FlowChief angebunden. Die aktuellen Pegel stehen den Anwohnern in Echtzeit auf…

Zum Referenzbericht

Waldwasser investierte im Landkreis Deggendorf 35 Millionen Euro in eines der modernstes Wasserwerke Europas und das Verwaltungsgebäude. Dabei kommen Lösungen von FlowChief zum Einsatz: Und zwar im Wasserwerk, beim Energiemanagement und bei der Gebäudeleittechnik.

Zum Referenzbericht

Die Gemeinde Mühlhausen in der Oberpfalz betreibt neben einem kommunalen Wasserwerk auch eine Haupt- und mehrere Nebenkläranlagen. SPANGLER hat die vier bestehenden Systeme mit FlowChief-Technik in einem zentralen Server-Leitsystem zusammengefasst. So können sich die Betreiber ortsunabhängig auf die verschiedenen Anlagenteile schalten, ohne dass ein Mitarbeiter vor Ort sein muss.<br /> <br />

Was können wir für Sie tun?

Lassen Sie uns über Ihre Prozesse sprechen.

Fernwirktechnik

Weltweit verteilte Bauwerke und Maschinen sicher, performant und kosteneffizient überwachen und steuern.