Flowchief-Connect
Telemetrie-Lösung zur Erfassung, Überwachung und Steuerung
FlowChief Fernwirktechnik ist eine offene, auf Standard SPS-Komponenten basierte Telemetrie-Lösung zur Erfassung, Überwachung und Steuerung von Bauwerken und Maschinen. Es werden mehr als zehn verschiedene Steuerungshersteller und mittlerweile über 25 SPS-Serien unterstützt. Die Anbindung an übergeordnete Applikationen wie Prozessleitsysteme, Datenbanken oder IoT Portale erfolgt über die Gateway Software FlowChief Connect.
Zentrale
Der FlowChief Connect Server ist das Bindeglied zwischen den Fernwirkunterstationen und der zentralen übergeordneten Applikation. Der Datenabgriff erfolgt via standardisierter OPC-Schnittstelle.
Die Konfiguration der Software ist denkbar einfach. Pro Station sind die individuellen Parameter einzutragen. Eine zusätzliche Parametrierung der Prozessdaten entfällt. Damit kann aus der übergeordneten Anwendung direkt auf alle Prozessvariablen zugegriffen werden. Die Konfiguration innerhalb von FlowChief ist direkt in den Plantexplorer integriert. Dieser visualisiert auch direkt auf Anlagenbaum-Ebene den aktuellen Verbindungs-Status einer Station.
Jede OPC-fähige Applikation kann mit dieser leistungsfähigen Fernwirktechnik gekoppelt werden. In Verbindung mit dem FlowChief Prozessleitsystem ist außerdem eine Parametrierung des gesamten Fernwirknetzes direkt aus dem System heraus möglich. Fernwirktechnik wird so zum „Plug & Play” Erlebnis.
FlowChief Connect stellt eine Reihe verschiedenster Systemparameter und –variablen zur Verfügung. So wird aus der Zentrale heraus die Datenübertragung gesteuert und angepasst. Durch Statussignale wie dem Verbindungsstatus, der Netzqualität oder dem Datenvolumen können die Anlagenverbindungen kontinuierlich überwacht und alarmiert oder eine umfangreiche Kommunikationsanalyse zur Fehlersuche durchgeführt werden.
- Genormte OPC-Schnittstelle
- Einfache integrierte Verschlüsselung und Authentifizierung
- Einfache Nutzung in Verbindung mit VPN-Technologie
- Direkte Kommunikation zwischen den Stationen (FlowChief Funktion)
- Einfache Projektierung
- Direkte Adressierung aus der Zentrale ohne weitere Parametrierung
- Eigenständige Applikation oder integriert im FlowChief System
- Umfangreiche Analyse- und Steuerfunktionen
- Kostenkontrolle durch Datenvolumen-Überwachung
Verbindungsebene
Die Kommunikation ist über alle gängigen IP-basierten Wege möglich. Sowohl mobile Datendienste wie EDGE / UMTS / HSPA und LTE als auch jegliche Ethernet-Verbindungen wie DSL/Internet, Standleitungen (SHDSL) oder eigene Netzwerke (Intranet) sind gleichberechtigt geeignet.
Die Art der Übertragungstechnik ist sowohl für die Unterstation als auch für den FlowChief Connect Server völlig transparent. Es muss lediglich der zum Netz passende Router ausgewählt werden. Damit können beliebig viele Anlagen und Maschinen über unterschiedlichste Netze übertragen werden, ohne Anpassungen an der Konfiguration der SPS und in der Zentrale vornehmen zu müssen.
Dadurch ist es sehr kostengünstig möglich, bei Bedarf auf andere aktuelle Übertragungstechniken zu wechseln.
Die Sicherheit der Anlagen und der Daten hat bei der FlowChief Fernwirktechnik oberste Priorität. Für leistungsfähige Steuerungen steht eine integrierte X.509 zertifikatsbasierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zur Verfügung. Durch die reine TCP-/IP-Kommunikation können zusätzlich Sicherheitsmechanismen wie VPN-Technologie Vertraulichkeit und Integrität der Daten sicherstellen. Dadurch kann ein logisches privates Netzwerk in einer öffentlichen Infrastruktur geschaffen werden.
- Unterstützung aller IP-basierten Übertragungstechniken
- Transparenter Übertragungsweg
- Investitionssicherheit
- X.509 basierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (nicht alle SPS-Typen unterstützt)
- Optionaler Aufbau eines Virtual Private Network (VPN)
Feldebene
Die Unabhängigkeit der FlowChief Fernwirktechnik macht sich vor allem bei Fernwirkunterstation bezahlt. Die Prozessdatenerfassung und die Datenübertragung erfolgen herstellerunabhängig über Standardgeräte (SPS, Controller, Embedded Device).
Die FlowChief GmbH stellt für zahlreiche SPS- und Gerätehersteller eine Bibliothek zur Verfügung, die entweder Stand-Alone oder in Kombination mit dem Steuerungsprogramm in der SPS installiert wird. Der Kunde ist damit nicht von einem bestimmten Hardwarehersteller abhängig und benötigt nicht zwei intelligente Komponenten in der Anlage. Eine reduzierte Ausfallwahrscheinlichkeit, unnötige Kopplungen bzw. Hardwarerangierungen und eine gewohnte Programmierumgebung erhöhen nicht nur die Betriebssicherheit, sondern reduzieren vor allem die Engineering- und Betriebskosten.
Eine der Besonderheiten der FlowChief Fernwirktechnik ist die Art der Kommunikation. Die Unterstation ist sowohl beim Verbindungsaufbau als auch bei der Datenübertragung der aktive Partner. Dadurch wird nur für die Zentrale eine feste IP-Adresse bzw. ein Hostname benötigt, die Außenstationen erhalten hingegen dynamische Adressen des jeweiligen Providers. Zum einen entfällt damit ein kosten- und projektierungsintensives IP-Management, zum anderen bleiben die Anlagen hinter dem privaten Provider-Adressbereich für unbefugte Zugriffe verborgen.
Da die Datenkommunikation nicht per Polling-Verfahren aus der Zentrale, sondern aktiv aus der Unterstation gesteuert wird, können die Übertragungen ereignisgesteuert und zyklisch erfolgen. Damit reduzieren sich das monatliche Übertragungsvolumen und die Kosten auf ein Minimum und die Genauigkeit der Datenerfassung steigert sich auf ein Maximum.
Die Fernwirkstationen halten eigenständig eine permanente Online-Verbindung zum Server aufrecht. Durch ein intelligentes Verbindungsmanagement werden Verbindungskosten kontrolliert und ein bidirektionaler Datenaustausch ermöglicht. Langwierige Anwahlzeiten gehören damit der Vergangenheit an. Zudem stehen alle aktuellen Prozessinformationen quasi in Echtzeit in der Zentrale zur Verfügung.
Im Idealfall werden alle Daten online übertragen. Zudem ist für die Datensicherheit eine lückenlose Datenpufferung in der Unterstation essentiell. Werden z.B. aufgrund von Kommunikationsstörungen Datenprotokolle nicht vom Server bestätigt, erfolgt eine Zwischenspeicherung inklusive Zeitstempel in der SPS. Sobald die Verbindung zur Zentrale wieder besteht, werden die Daten automatisch mit originalem Zeitstempel und historisch korrekt übertragen.
Durch die interne UTC-Zeitstempelung können Anlagendaten über verschiedene Länder- und Zeitzonengrenzen hinweg am Server in der jeweiligen Ortszeit ausgewertet werden.
Als zusätzliche Überwachung steht dem Anlagenbetreiber eine Alarmierung per SMS direkt aus der Unterstation zur Verfügung. So kann er sicher sein, dass z.B. durch Ausfall der Zentrale keine unerkannten Anlagenstillstände oder Störungen auftreten.
- Standard SPS mit FlowChief Connect Bibliothek
- Unterstützung zahlreicher Gerätehersteller (z.B. Siemens, Panasonic, VIPA, Wago, B&R, Phoenix Contact, Beckhoff, Eaton, Sabo, Insevis etc.)
- Anlagensteuerung und Fernwirkfunktionalität in einem Gerät
- Geringer Engineering-Aufwand (SPS Grundkenntnisse)
- Keine festen IP-Adressen nötig
- Volle Verbindungs- und Kostenkontrolle
- Sendendes Übertragungsverfahren (kein Polling aus der Zentrale)
- Zyklische und ereignisgesteuerte Übertragung
- Datenvolumenoptimiert
- „Always-Online“ – bidirektionale Online-Übertragung in Echtzeit
- Datenpufferung mit Zeitstempel auf Fernwirkunterstation (UTC-Zeitstempel)
- Verarbeitung historischer Daten ohne Datenverlust
- Notfallarmierung per SMS
Erfahren Sie, wer uns bereits vertraut hat
Energiedaten global optimiert:
Was unsere Kunden sagen
Kundenstimmen
Was können wir für Sie tun?
Lassen Sie uns über Ihre Prozesse sprechen.
Fernwirktechnik
Weltweit verteilte Bauwerke und Maschinen sicher, performant und kosteneffizient überwachen und steuern.
